Grillen – Rezeptesammlung

Seit 2016 grille ich auf einem Gasgrill. Bis dahin habe ich ausschließlich über Holzkohle oder Obstbaum-/Buchenglut Fleisch und Würstchen zubereitet.

Meinen Tarington Gasgrill habe ich im Saisonabverkauf in der METRO als Schnäppchen erworben. Obwohl er nicht an die großen Namen der Grillszene rankommt, keine Heckbrenner und keine Sizzlezone hat, komme ich sehr gut damit zurecht und bislang hat sich keiner meiner Gäste beschwert. Selbst nach vier Jahren Wind, Wetter, Sonne und Frost hält er noch und rostet kaum. Sollte er mal den Geist aufgeben, steht irgendwann ein neuer Gasgrill an.

Auf meinem Gasgrill werden auch Pizzas gemacht. Rezept siehe Liste (Pizza vom Gasgrill).

Grillen

Fisch

Glasierter Honiglachs
Kräuterforelle

Fleisch

Angrillen
Entrecôte vom Kalb
Filetsteak vom Kalb in Kräuter Marinade
Gegrillte Lammkoteletts
Grillfackeln
Hähnchenschenkel
Hähnchenspieße
Hamburger – Die Grundlagen
Jerk-Chicken – Jamaikanisches Straßenhuhn
Kalbskarrée
Kalbskotelett
Marinierte Hähnchenbrust
Scharfe Chicken Wings
Schweinenacken mit Jerk Rasta Rub
Souvlaki – Kalamaki – Schweinelachs am Spieß
Spießbraten mit Zwiebel
Steak aus dem Tafelspitz – ein Fail
Zwiebelfleisch

Gemüse

 

Gegrillte Zucchini mit Parmesan
Marinierte Aubergine vom Grill
Marinierte Zucchini vom Grill
Radicchio im Speckmantel


Vegetarische Grillplatte

Käse

Gegrillter Halloumi

Pizza

Pizza vom Gasgrill

Wurst

Grillwurst
Scharfe Currysauce nicht nur für die Wurst

Beilagen zum Grillen

Cacik – das türkische Tzatziki
Champignons mit Käse-Kräutercreme-Füllung
Französisches Baguette
Griechische Knoblauch Kartoffeln
Grüne Bohnen im Speckmantel
Kartoffelwedges aus frischen Kartoffeln
Krautsalat
Parmesan Kartöffelchen
Rosmarinkartoffeln vom Grill
Rotkohlsalat mit Feta
Smashed Potatoes – Zerdrückte Kartoffeln
Southern Style Sauce
Tomaten-Bulgur
Tzatziki wie auf Kreta oder Mykonos

Pflege

Regelmäßige Reinigung sollte nicht nur aus optischen Gründen erfolgen. Es macht mehr Spaße auf einem sauberen Grill zu arbeiten, als vor erstarrtem Fett triefende Grillroste zu entdecken, wenn man die Grillhaube öffnet.

Ich wende dazu ein 3-stufiges Konzept zu Grillreinigung an.

Grillreinigung

Nach jedem Grillen

Beim Gasgrill geht das zum Glück recht einfach. Nach dem Grillen werden mit einer geeigneten Drahtbürste bei laufendem Brenner, die groben Reste vom Rost gekratzt. Danach läuft der Grill 10 min mit geschlossener Grillhaube auf Hochtouren. Wichtig ist, anschließend den Grill bei geöffneter Haube abkühlen zu lassen, damit sich kein Kondenswasser im Innenraum bildet, der nachher zu Rost führen kann.

Vor jedem Grillen

Vor dem nächsten Grillen fahre ich den Grill kurz hoch und reibe mit einer halben Kartoffel die Gussroste ein. Anschließend lasse ich den Grill noch ca. 5 min auf voller Brennereinstellung laufen. Dadurch ist der Grill vorgeheizt und die Kartoffelstärke verhindert, dass das Grillgut am Rost kleben bleibt.

Saisonbeginn

Zu Saisonbeginn nehme ich den Grill auseinander und reinige alle Teile mit Wasser, Bürste und einem Lappen. Anschließend 10 min mit maximaler Brennereinstellung un geschlossener Grillhaube laufen lassen. Anschließend lasse ich den Grill mit geöffneter Haube abkühlen und Öle danach die Roste mit einem Pinsel und Speiseöl ein. Nicht zu dick auftragen!

Zum Abschluss noch mal 10 min einbrennen und der Grill ist einsatzbereit.

Von außen wasche ich den Grill mit einem Lappen und einem Eimer Wasser mit  etwas Spülmittel ab.

Saisonende

Zum Saisonende reinige ich den Grill etwas aufwendiger alle beweglichen Teile baue ich aus und reinige Sie gründlich mit Wasser und Spüli. Eventuell auch mit einem Grillreiniger. Natronlauge, bzw. basische Reiniger haben den Vorteil, das Eiweiße besser gelöst werden. Allerdings ist bei einem guten Reiniger meist auf einen Schutz der Hände und der Augen zu achten. Schutzbrille und Gummihandschuhe sind Pflicht! Insbesondere, wenn Bürsten zum Einsatz kommen, können kleine Spritzer schnell dort landen wo sie nicht hingehören.

Wenn Du etwas abbekommst, schnell und lange mit viel klarem Wasser spülen und zum Arzt gehen. Nimm die Flasche mit dem Reiniger mit, damit der Arzt sehen kann, was Du abbekommen hast.

Zum Schluss alles wieder zusammenbauen, und wie unter Saisonbeginn beschrieben einölen und einbrennen.

Ausreichend Lange mit geöffneter Grillhaube stehen lassen. Lieber unter einem Dach oder im Carport stehen lassen, als dem Grill ein Plastikcape zu verpassen. Darunter bildet sich oft Schwitzwasser und schadet dem Grill mehr als es nutzt.

Wenn’s Not tut

Nach längerem intensiven Gebrauch einfach den Schritt „Saisonende“ durchführen. Dein nGrill und Deine Gäste werden es Dir danken.

Ein paar Tipps rund um das Arbeiten mit dem Gasgrill

Raucharoma

Das einzige was mir beim Grillen auf dem Gasgrill fehlt, ist der herrliche Duft von glühendem Holz, der sich nicht nur beim Grillen auf der Terrasse und in der Nachbarschaft  ausbreitet, sondern auch irgendwie dem Grillgut ein Stück Grillromantik einhaucht.

Ich habe viel rumexperimentiert und lasse jetzt meist im Grill eine kleine, offene Metallkiste mit etwas Buchenmehl, ein paar größeren Holzstückchen und 2-3 Wacholderbeeren und Rosmarin- oder Thymianzweigen mit kokeln.

Das Fleisch schmeckt leicht nach Rauch, ohne geräuchert zu sein. Ist nicht ganz wie die Holzglut aber nahe dran.

Räucherchips

Die teuerste Art, Hol an den Markt zu bringen. Besorge die etwas Holunder-, Obstbaum- oder Buchenholz, schnitze Dir Späne und lass sie trocknen. Das ist die einfachste Art Räucherchips zu machen. Ok Hickoryholz gibt es hier nicht, die musst Du kaufen, wenn Du denkst, dass es wichtig sein könnte.

Vorher Wässern?

Einige wässern ihre Räucherchips vor dem Grillen. Nun ja, das mag Glaubenssache sein, bislang habe ich noch nichts darüber gelesen, was daran sinnvoll sein könnte. Ich will mein Grillgut doch nicht Schwaden, sonst kann ich es ja auch vorher dämpfen oder in die Sauna legen. Was ich will, ist das Raucharoma, das sich bildet, wenn das Holz glüht.

Schaut man sich den Verbrennungsprozess von Holz an, so erkennt man, das zunächst durch die Hitze das Holz ausgast und dieses Gas verbrennt. Das sind die leuchtend gelb-roten Flammen im Lagerfeuer. Die festere innere Struktur des Holzes brennt nicht, sie glüht. Je nach Holz ist der Unterschied zwischen der brennenden Gasphase und dem glühenden Holzanteil sehr groß.

Wenn ich das Holz vorher wässere brennt es zwar auch nicht, allerdings verdampft erstmal nur das Wasser. Das kostet Energie. Wärme, die dem Grill fehlt. Das Raucharoma kommt erst beim glühen. Oft sind die Griller mit dem Grillen fertig, bevor die gewässerten Chips anfangen zu glimmen. Da stell ich doch lieber ein Schälchen Wasser mit auf den Grill.

Glühendes Holz

Wie auch beim Grillen auf Holzkohle oder richtiger Holzglut, ist es wichtig dem Ganzen Zeit zu gönnen. Schon bei aufheizen kommt meine Räucherbox auf den Grill. Durch die Mischung kleiner und großer Späne so wie etwas Holzmehl habe ich die gewünschte Rauchentwicklung nach ca. 5-10 min. Eventuell lege ich beim umdrehen des Fleisch noch ein paar Holzstückchen nach.

Hybrid Grill Gas und Holzkohle

Durch einen Hybridgrill, mit dem man sowohl mit Gas, als auch mit Holzkohle grillen kann, bin ich auf die Idee gekommen, mal eine Schale mit Holzkohle zwischen Brenner und Rost zu positionieren. Erfahrungsbericht wird folgen.

 

Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de

Gutes Gelingen beim Kochlöffel Schwingen!

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Lecker Wirtz schwarz weiß

 

 

 

Grillen auf Gas, Holzkohle oder Holzglut, nicht nur Fleisch – Rezeptesammlung.