Erbsensuppe

Erbsensuppe – deftige Grundlage

Erbsensuppe gab’s früher immer zum Schützenfest am Montag, wenn die Schützen ihren neuen König ausgeschossen haben. Wer schon mal selber Erbsensuppe gemacht hat, stellt fest, dass es nie so gut wie auf dem Schützenfest schmeckt. Die Erklärung ist denkbar einfach. Die Masse und die Zeit sind ausschlaggebend.
Viele Zutaten kauft man nicht, wenn es nur um einen Topf Erbsensuppe geht. Meistens muss die zu hause ja auch schnell zubereitet sein, wer nimmt sich schon 4 h  Zeit für ein Abend- oder Mittagessen.

Ich mache im Herbst an fast jedem Wochenende, wenn ich nicht Apfelmus einkoche, eine Suppe im 10 l Topf, die ich anschließend portionsweise abfülle und einfriere. Das ergibt so ca. 20-25 Portionen, die mit ein paar Tricks nach dem Auftauen auch noch “erweiterbar”, ich will nicht streckbar schreiben, sind.

Wie bei der Linsensuppe duftet die ganze Wohnung nach einer leckeren und deftigen Mahlzeit und erinnert mich an meine Kindheit und daran etwas Warmes in den Bauch zu bekommen.

Ich verwende Trockenerbsen, die am Vortag im Salzwasser vorgeweicht werden. Also einfach die dreifache Menge Wasser nehmen und und pro l Wasser ca. 10 g Salz dazugeben und mindestens 12, besser 24 h einweichen lassen.

Man nehme

2.000 g getrocknete Linsen
400 g durchwachsenen Speck
Je 1 Schweineschwänzchen, Schweinepfote, Schweineohr
4 Zwiebel
1 Stange Porree oder Lauch
1 Bund Petersilie
4 Lorbeerblätter
4 EL Majoran
10 Möhren
2 Knolle Sellerie
15 Kartoffeln
5 Knoblauchzehen
4 l Fleischbrühe oder Gemüsebrühe
Öl zum Anbraten
Salz und Pfeffer
Kürbiskernöl und Balsamico Essig zum Anrichten

Der Speck und die Zwiebeln werden gewürfelt und bis zum glasig werden angeschwitzt. In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und in ca. 1 cm große Stücke gleichmäßig zerkleinern, die Stücke sollen etwa doppelt so groß wie eine Erbse sein.

In der Reihenfolge Möhre, Sellerie, Porree, Kartoffel gebe ich sie unter Rühren hinzu und lösche mit der Gemüsebrühe ab. Die Erbsen werden gut gespült und mit in den Topf gegeben, das Einweichwasser wird weg geschüttet. Schweine(-ohren, -pfote, -schwänzchen) sowie die Gewürze hinzugeben.  Langsam aufkochen und dabei rühren, damit unten nichts anbrennt. Die Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 3 h köcheln lassen.

Die Schweinestücke werden nachher raus genommen und nicht weiter verwendet.

Wenn ich eine Portion Erbsensuppe auftaue, nehme ich zusätzlich 1-2 Möhren, ca. 300 ml Gemüsebrühe und 1 Dose Erbsen oder TK-Erbsen. Die Hälfte der Erbsen koche ich in der Brühe auf und püriere sie. Dann gebe ich die restlichen Erbsen, die gerasspelten Möhren und die eingefrorene Portion Erbsensuppe hinzu. Damit habe ich die Portion um das 2-3 fache “erweitert”.

Kurz vor dem Anrichten gebe ich einen Schuss Kürbiskernöl hinzu und lasse es 5 min mit köcheln. Am Tisch kommt Essig dazu, jeder wie er mag.

Dazu gibt es Baguette und Bier und wer mag schnippelt noch ein paar Würstchen mit rein.

 

Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de

Gutes Gelingen beim Kochlöffel Schwingen!

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Lecker Wirtz schwarz weiß

 

 

 

Erbsensuppe, eine deftige Grundlage, gab’s früher immer zum Schützenfest am Montag.

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