Der Kürbis ist ein echtes Multitalent in der Küche. Ob gebacken aus dem Ofen, als cremige Suppe, im Salat, als Pesto, Marmelade oder sogar im Brot – seine vielfältigen Sorten bieten zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Gerichte.
Die Kürbissaison beginnt bei uns Ende August und reicht bis in den Herbst hinein. Besonders beliebt sind Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis. Sie unterscheiden sich nicht nur in Form und Farbe, sondern auch in Geschmack, Konsistenz und Verwendung.
Kürbisse lassen sich übrigens auch wunderbar im eigenen Garten anbauen. Sie sind vergleichsweise pflegeleicht, benötigen ausreichend Platz und belohnen Dich bei guter Pflege mit einer reichen Ernte.

In meiner Übersicht stelle ich Dir verschiedene Kürbissorten vor, zeige Dir, welche essbar sind und wofür sie sich besonders gut eignen. Dazu findest Du viele leckere Kürbisrezepte und Tipps rund um das beliebte Herbstgemüse.
Kürbis-Übersicht
Kürbisse – Wissenswertes und Verwendung
Kürbissorten – die große Übersicht
Kürbisse und Gewürze – die passenden Gewürzmischungen
Häufig gestellte Fragen zum Kürbis (FAQ)
Kürbisse
Kürbisse gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Botanisch betrachtet sind sie keine Gemüse, sondern sogenannte Panzerbeeren (Pepo) – eine besondere Form der Beerenfrucht.
Die Gattung Cucurbita umfasst fünf wichtige domestizierte Arten, aus denen im Laufe vieler Jahrhunderte eine große Vielfalt an Kürbissen entstanden ist. Sie unterscheiden sich in Größe, Form, Farbe, Geschmack und Verwendung. Neben Speisekürbissen gibt es auch Zierkürbisse, die ausschließlich zur Dekoration verwendet werden sollten.
Zierkürbisse
Zierkürbisse sind nicht für den Verzehr bestimmt. Sie können Cucurbitacine enthalten. Dabei handelt es sich um natürliche Bitterstoffe, die in höheren Konzentrationen giftig sind und Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu schweren Vergiftungen auslösen können.
Bei Speisekürbissen wurden diese Bitterstoffe durch gezielte Züchtung weitgehend zurückgedrängt. Trotzdem gilt: Schmeckt ein Kürbis ungewöhnlich oder stark bitter, solltest Du ihn keinesfalls weiteressen. Das gilt auch für selbst angebaute Kürbisse.
Besondere Vorsicht ist beim eigenen Saatgut geboten. Speisekürbisse und bestimmte Zierkürbisse können sich miteinander verkreuzen. Die daraus gewonnenen Samen können Pflanzen hervorbringen, deren Früchte unerwünscht hohe Cucurbitacin-Gehalte aufweisen. Verwende deshalb am besten geprüftes Saatgut aus dem Handel oder nur Saatgut aus zuverlässig sortenechten Speisekürbissen.
Herkunft
Der Kürbis stammt ursprünglich aus Amerika. Archäologische Funde belegen, dass Kürbisse bereits vor etwa 10.000 Jahren in Mittel- und Südamerika kultiviert wurden. Sie zählen damit zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit.
Nach der Entdeckung Amerikas gelangten Kürbisse im Zuge der europäischen Seefahrten im 16. Jahrhundert nach Europa. Von dort aus verbreiteten sie sich in zahlreiche weitere Regionen der Welt.
Produktion
Kürbisse werden heute weltweit angebaut. Sie gehören in vielen Ländern zu den wichtigen landwirtschaftlichen Kulturpflanzen. Neben den Früchten werden auch Kürbiskerne und das daraus gewonnene Kürbiskernöl wirtschaftlich genutzt.
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Kürbiskerne und Kürbiskernöl
Kürbiskerne sind nicht nur ein leckerer Snack, sondern auch eine vielseitige Zutat für die Küche. Du kannst sie rösten, über Salate und Suppen streuen oder zum Backen verwenden. Auch Kürbiskernöl ist wegen seines kräftigen, nussigen Aromas sehr beliebt.
Eine besondere Rolle spielt dabei der Steirische Ölkürbis. Seine Kerne besitzen von Natur aus keine harte Samenschale und lassen sich deshalb besonders gut zu Öl verarbeiten. Das bekannte Steirische Kürbiskernöl g.g.A. wird ausschließlich aus diesen schalenlosen Kernen gewonnen. Kürbiskerne und Kürbiskernöl aus anderen Anbaugebieten können dagegen auch von anderen Ölkürbissorten stammen.

Harte Schale, bunter Kern
Ob Du einen Kürbis schälen musst, hängt von der Sorte ab. Beim Hokkaido kannst Du die Schale problemlos mitessen. Sie wird beim Kochen und Backen weich und hat ungefähr die gleiche Garzeit wie das Fruchtfleisch.
Auch die Schale des Butternut-Kürbis ist grundsätzlich essbar. Sie bleibt allerdings recht fest und benötigt eine längere Garzeit. Deshalb empfiehlt es sich bei vielen Rezepten, den Butternut vorher zu schälen. Beim Muskatkürbis ist die Schale meist so hart, dass Du sie besser entfernst.
Lagerung
Ganze, ausgereifte Kürbisse lassen sich sehr gut lagern. Voraussetzung ist eine unversehrte Schale und ein möglichst intakter Stielansatz. Ideal ist ein dunkler, trockener und gut belüfteter Raum mit etwa 10 bis 12 °C. Ein kühler Keller eignet sich dafür meist gut. Achte darauf, dass der Kürbis keinen Frost abbekommt und kontrolliere ihn regelmäßig auf Druckstellen oder weiche Stellen.
Angeschnittene Kürbisse solltest Du abgedeckt oder luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen.
Kürbis lässt sich außerdem gut einfrieren. Du kannst ihn dafür roh in Würfel schneiden oder bereits gegart und püriert einfrieren. Auch fertige Kürbisgerichte, insbesondere Suppen, eignen sich in der Regel gut zum Einfrieren.
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Kürbissorten
Ob Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis oder Spaghettikürbis – die Vielfalt der Kürbissorten ist erstaunlich. Sie unterscheiden sich in Größe, Form, Farbe, Geschmack und Konsistenz. Doch welche Kürbisse sind essbar? Welche eignen sich besonders gut für Suppen, Ofengerichte oder Desserts? Und bei welchen Sorten kannst Du die Schale mitessen?
Hier stelle ich Dir die wichtigsten Speise- und Ölkürbisse vor. Du erfährst, woran Du die einzelnen Sorten erkennst, wie sie schmecken und wofür Du sie in der Küche am besten verwendest.
Kürbissorten von A bis Z
In meiner Kürbisübersicht findest Du bekannte Klassiker, alte regionale Sorten und interessante Kürbisraritäten aus aller Welt. Über die folgenden Sprungmarken gelangst Du direkt zur jeweiligen Sorte.
- Anfora – Amphora
- Aspen
- Baby Bear
- Bischofsmütze
- Black Cat
- Blue Ballet
- Blue Hubbard
- Butternut – Birnenkürbis
- Carnival
- Casper
- Crown Prince
- Delicata
- Early Harvest
- Eichelkürbis – Acorn Squash
- Étampes Rouge
- Five Shades of Grey
- Futsu Black
- Galeux d’Eysines – Erdnusskürbis
- Gelber Zentner
- Hidemi – Mini-Muskat
- Hokkaido – Uchiki Kuri
- Jarrahdale
- Lakota
- Langer von Neapel
- Long Island Cheese – Käsekürbis
- Mandarin-Kürbis
- Marina di Chioggia – Meereskürbis
- Miss Sophie Pink
- Muskatkürbis – Muscade de Provence
- Patisson – UFO-Kürbis
- Porcelain Doll
- Queensland Blue
- Riesenzentner – Atlantic Giant
- Rocket F1
- Roter Zentner
- Schlangenkürbis – Snake Gourd
- Sombra
- Spaghetti-Kürbis
- Steirischer Ölkürbis
- Sweet Dumpling
- Sweet Meat
- Tromboncino
- Turbankürbis
- Weiße Wolke
Einige Kürbisse habe ich noch nicht gefunden und fotografieren können. Diese Bilder wurden mit ChatGPT erstellt und mit “KI-Bild” gekennzeichnet. Das kann schon mal helfen, den gewünschten Kürbis im Einzelhandel oder auf dem Kürbishof gezielt zu suchen und zu finden. Sobald ich sie entdeckt und selber fotografiert habe, werde ich die Bilder austauschen.
Anfora – Amphora (nicht essbar!)
Der Anfora-Kürbis, auch Amphora oder Kalebassenkürbis genannt, fällt durch seine ungewöhnliche Form auf: Er ist meist grün, besitzt einen bauchigen Körper und einen langen, geschwungenen Hals. Damit erinnert er an eine antike Amphore.

Dieser dekorative Kürbis ist nicht für den Verzehr gedacht. Seine besondere Verwendung findet er als Naturmaterial für Bastelarbeiten und Musikinstrumente. Dafür lässt man ihn vollständig austrocknen. Die Schale wird dabei hart und haltbar. Im Inneren bleiben die Kerne zurück, die beim Schütteln ein rasselndes Geräusch erzeugen – fertig ist eine natürliche Rassel!
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Aspen (bedingt essbar)
Der Aspen ist ein leuchtend orangefarbener Speisekürbis, der sich auch hervorragend als dekorativer Halloween-Kürbis eignet. Die Früchte sind oval bis rundlich, leicht gerippt und besitzen eine kräftig orangefarbene Schale.

Das gelb-orange Fruchtfleisch ist eher faserig und enthält ein großes Kerngehäuse. Aspen lässt sich in der Küche verwenden, eignet sich aufgrund seiner Beschaffenheit aber besonders gut zum Aushöhlen und Schnitzen.
Das Fruchtfleisch kann grundsätzlich verwendet werden, ist aber eher faserig und geschmacklich weniger interessant als das anderer Speisekürbisse.
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Baby Bear (essbar)
Der Baby Bear ist ein kompakter Mini-Kürbis mit leuchtend orangefarbener Schale. Die Früchte sind rund bis leicht abgeflacht und erreichen meist einen Durchmesser von etwa 12 bis 15 cm. Ihr Gewicht liegt je nach Anbau und Sorte ungefähr zwischen 500 g und 1 kg.

Das feste, orangefarbene Fruchtfleisch besitzt einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Der Baby Bear eignet sich gut für Suppen, Pürees, Kuchen und andere herbstliche Kürbisgerichte. Auch die Kerne sind interessant: Sie besitzen eine nur teilweise ausgebildete Samenschale und lassen sich gut rösten.
Aufgrund seiner handlichen Größe und der schönen orangefarbenen Schale ist der Baby Bear außerdem ein beliebter Kürbis für die Herbst- und Halloween-Dekoration. Er verbindet damit dekorativen Wert und kulinarische Verwendung.
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Bischofsmütze (essbar)
Die Bischofsmütze, siehe auch Turbankürbis oder Türkenturban genannt, ist eine besonders auffällige Kürbissorte. Ihren Namen verdankt sie ihrer ungewöhnlichen Form, die an eine Bischofsmütze oder einen Turban erinnert. Die Frucht besitzt eine abgeflachte, rundliche Basis und einen charakteristischen, aufgesetzten Wulst, der wie eine kleine Mütze aussieht.
Die Schale ist meist mehrfarbig gemustert. Typische Farben sind Orange, Grün, Gelb und Weiß. Die Früchte erreichen häufig einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 cm und können je nach Sorte und Anbaubedingungen ein bis mehrere Kilogramm wiegen.

Die Bischofsmütze ist nicht nur dekorativ, sondern auch ein guter Speisekürbis. Das gelb-orange Fruchtfleisch schmeckt mild bis leicht süßlich, würzig und nussig. Es eignet sich für Suppen, Pürees, Ofengerichte und besonders gut zum Füllen.
Die Schale ist hart und wird nicht mitgegessen. Da sich die ungewöhnliche Form nur schwer schälen lässt, kannst Du einfach einen Deckel abschneiden, Kerne und Fasern entfernen und den Kürbis aushöhlen. Das Fruchtfleisch lässt sich anschließend separat zubereiten. Serviert wird das Gericht wieder in der ausgehöhlten Bischofsmütze – ein echter Hingucker auf dem Tisch!
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Black Cat (je nach Züchtung essbar)
Der Black Cat ist ein auffälliger Kürbis mit einer dunkelgrünen bis nahezu schwarzen Schale. Die Früchte sind meist klein bis mittelgroß, rundlich und leicht gerippt. Unter der dunklen Schale verbirgt sich orangefarbenes bis orange-gelbes Fruchtfleisch.

Durch seine ungewöhnliche Farbe ist der Black Cat besonders als Herbst- und Halloween-Dekoration beliebt. Er lässt sich gut in dekorative Arrangements integrieren und eignet sich je nach Ausführung auch zum Schnitzen.
Einige als Black Cat angebotene Kürbisse sind essbar und besitzen ein mildes, leicht nussiges Aroma. Allerdings werden unter diesem Namen auch reine Zierkürbisse verkauft. Achte deshalb beim Kauf auf die ausdrückliche Kennzeichnung als Speisekürbis. Ein Kürbis, der als Zierkürbis angeboten wird, gehört nicht in die Küche.
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Blue Ballet-Kürbis (essbar)
Der Blue Ballet ist ein ungewöhnlicher Speisekürbis mit einer glatten, blau-grauen bis grau-grünen Schale. Er gehört zur Familie der Hubbard-Kürbisse und fällt durch seine rundliche bis leicht birnenförmige Gestalt auf. Die Früchte sind vergleichsweise kompakt und wiegen meist etwa 1 bis 3 kg.

Unter der festen Schale verbirgt sich ein leuchtend gelb-oranges Fruchtfleisch. Es ist fest, faserarm und besitzt ein angenehm süßliches, nussiges Aroma, das an Esskastanien erinnert.
Der Blue Ballet eignet sich hervorragend für Suppen, Eintöpfe, Pürees, Aufläufe und Ofengerichte. Auch für Kuchen und andere süße Kürbisgerichte kannst Du ihn verwenden. Die Früchte sind zudem sehr gut lagerfähig und bleiben bei geeigneten Bedingungen mehrere Monate haltbar.
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Blue Hubbard (essbar)
Der Blue Hubbard ist ein großer, auffälliger Winterkürbis mit einer blaugrauen bis blaugrünen, sehr harten Schale. Seine Früchte sind meist länglich-oval und an den Enden leicht zugespitzt. Die Schale ist häufig etwas rau und kann unregelmäßige Erhebungen aufweisen. Je nach Anbaubedingungen erreicht er ein Gewicht von mehreren Kilogramm.

Das kräftig orangefarbene Fruchtfleisch ist fest, fein und angenehm süßlich. Sein Aroma erinnert leicht an Nüsse und Esskastanien. Der Blue Hubbard eignet sich hervorragend für Suppen, Pürees, Aufläufe und Ofengerichte. Auch für Kuchen und andere süße Kürbisgerichte kannst Du ihn verwenden.
Aufgrund seiner sehr harten Schale ist das Schälen nicht ganz einfach. Am besten teilst Du den Kürbis zunächst mit einem stabilen Messer und löst anschließend das Fruchtfleisch heraus. Der Blue Hubbard ist außerdem gut lagerfähig und zählt zu den klassischen Winterkürbissen.
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Butternut – Birnenkürbis (essbar)
Der Butternut-Kürbis, auch Birnenkürbis genannt, gehört botanisch zur Art Cucurbita moschata. Seinen Namen verdankt er seiner charakteristischen Birnenform. Die glatte Schale ist cremefarben bis beige. Die Früchte sind meist mittelgroß und wiegen häufig zwischen 1,5 und 2,5 kg.

Das Fruchtfleisch ist hellorange bis goldgelb, fest und angenehm cremig. Es besitzt einen milden, leicht süßlichen und nussigen Geschmack. Da es vergleichsweise wenig Fasern enthält, eignet sich der Butternut hervorragend für Suppen, Eintöpfe, Pürees und Aufläufe.
Auch im Backofen macht er eine gute Figur: In Spalten oder Würfel geschnitten und mit etwas Olivenöl und Gewürzen geröstet, entwickelt er ein besonders intensives Aroma. Darüber hinaus kannst Du ihn für Kürbiskuchen, Risotto und sogar süße Desserts verwenden.
Die Schale des Butternut ist grundsätzlich essbar, benötigt beim Garen aber deutlich länger als das Fruchtfleisch. Deshalb wird der Kürbis für viele Gerichte vorher geschält. Sein kleineres Kerngehäuse sitzt im unteren, bauchigen Teil der Frucht. Der obere Teil besteht fast vollständig aus Fruchtfleisch.
Der Butternut zählt zu den beliebtesten Speisekürbissen und ist aus der herbstlichen Küche kaum wegzudenken.
Butternut gefüllt mit Kastanien und Champignons
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Carnival (essbar)
Der Carnival-Kürbis, auch Carnival Squash genannt, ist ein farbenprächtiger Winterkürbis. Er ist eine Kreuzung aus Eichelkürbis (Acorn Squash) und Sweet Dumpling. Seine rundliche, leicht abgeflachte Form und die deutlich gerippte Schale erinnern an einen kleinen Zierkürbis.

Die Schale ist meist cremefarben bis hellgelb und mit grünen, orangefarbenen und gelben Streifen und Flecken gemustert. Die Früchte erreichen einen Durchmesser von etwa 12 bis 17 cm und wiegen gewöhnlich zwischen 500 g und 1 kg.
Das hellorangefarbene Fruchtfleisch ist fest und leicht mehlig. Beim Garen entwickelt es ein angenehm süßliches, buttriges und nussiges Aroma mit einer feinen Note von Ahornsirup.
Der Carnival ist vielseitig in der Küche verwendbar. Er eignet sich besonders gut zum Backen, Füllen und Rösten. Auch für Suppen, Pürees, Risotto und Aufläufe kannst Du ihn verwenden. Besonders hübsch sieht er aus, wenn Du ihn halbierst, aushöhlst und im Ofen garst.
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Casper (essbar)
Der Casper ist ein auffälliger Kürbis mit einer glatten, fast schneeweißen Schale. Die Früchte sind rund bis leicht abgeflacht und erreichen einen Durchmesser von etwa 23 bis 30 cm. Mit einem Gewicht von ungefähr 4,5 bis 7 kg gehört er zu den mittelgroßen bis großen Kürbissorten. Sein Stiel ist beige bis bräunlich und besitzt eine leicht korkartige Oberfläche.

Unter der weißen Schale verbirgt sich kräftig orangefarbenes, relativ dickes Fruchtfleisch. Es schmeckt mild bis leicht süßlich und besitzt eine angenehm feste Konsistenz. Der Casper eignet sich zum Backen, für Suppen, Pürees und andere Kürbisgerichte. Auch für süße Zubereitungen ist er interessant.
Wegen seiner strahlend weißen Schale wird der Casper besonders gerne als Herbst- und Halloween-Dekoration verwendet. Er lässt sich bemalen, arrangieren und mit anderen Kürbissen kombinieren. Damit verbindet er dekorative Wirkung mit kulinarischem Nutzen.
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Crown Prince (essbar)
Der Crown Prince ist ein auffälliger Winterkürbis mit einer glatten, silbrig-blauen bis blaugrauen Schale. Seine Früchte sind rundlich bis flachrund und leicht gerippt. Sie erreichen meist ein Gewicht von etwa 3 bis 5 kg.

Unter der harten Schale verbirgt sich kräftig orangefarbenes Fruchtfleisch. Es ist fest, kompakt und besitzt einen angenehm süßen, nussigen Geschmack. Manche beschreiben das Aroma auch als leicht an Esskastanien erinnernd.
Der Crown Prince ist ein vielseitiger Speisekürbis. Sein festes Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Suppen, Eintöpfe, Risotto, Pürees und Ofengerichte. Besonders lecker schmeckt er in Spalten geschnitten und im Backofen geröstet.
Eine weitere Besonderheit ist seine ausgezeichnete Lagerfähigkeit. Bei kühler, trockener und geeigneter Lagerung hält sich der Crown Prince mehrere Monate, teilweise bis zu einem halben Jahr. Damit gehört er zu den besonders gut lagerfähigen Winterkürbissen.
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Delicata (essbar)
Der Delicata-Kürbis, auch Sweet Potato Squash oder Bohemian Squash genannt, ist ein länglicher Winterkürbis mit einer charakteristischen cremefarbenen Schale und grünen, teilweise orangefarbenen Streifen. Seine Früchte sind meist länglich-zylindrisch und wiegen ungefähr 500 g bis 1,5 kg.

Das Fruchtfleisch ist hellgelb bis orangefarben, zart und angenehm süßlich. Sein Aroma erinnert an Süßkartoffeln und besitzt eine leicht nussige Note.
Eine besondere Eigenschaft des Delicata ist seine dünne, essbare Schale. Du musst ihn vor der Zubereitung also nicht schälen. Dadurch eignet er sich besonders gut zum Halbieren, Füllen oder Schneiden in Spalten und Ringe. Im Backofen geröstet entwickelt er ein besonders feines Aroma.
Auch für Suppen, Eintöpfe, Salate und Gemüsebeilagen kannst Du den Delicata verwenden. Aufgrund seiner handlichen Größe und der unkomplizierten Zubereitung ist er ein vielseitiger Kürbis für die Herbst- und Winterküche.
Kleiner Küchentipp: Delicata in Ringe schneiden, Kerne entfernen, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin würzen und im Backofen rösten. Das ist eine der schönsten Arten, seine dünne Schale und das süßliche Fruchtfleisch zur Geltung zu bringen.
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Early Harvest (vorwiegend Dekorationskürbis)
Der Early Harvest ist ein klassischer, leuchtend orangefarbener Halloween-Kürbis. Seine rundliche bis leicht abgeflachte Form und die deutlich ausgeprägten Längsrippen unterscheiden ihn optisch beispielsweise vom eher glatten Hokkaido. Die Schale ist vergleichsweise dünn und lässt sich gut bearbeiten, wodurch er sich besonders zum Aushöhlen und Schnitzen eignet.

Seine kräftig orange Farbe macht ihn zu einem beliebten Blickfang für Herbstdekorationen und Halloween. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die Verwendung in der Küche als vielmehr seine dekorative Wirkung.
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Eichelkürbis – Acorn Squash (essbar)
Der Eichelkürbis, auch Acorn Squash genannt, verdankt seinen Namen seiner charakteristischen Form, die an eine Eichel erinnert. Er ist meist klein bis mittelgroß, gerippt und besitzt eine dunkelgrüne Schale, die teilweise orangefarbene oder gelbliche Bereiche aufweisen kann. Die Früchte wiegen gewöhnlich zwischen 500 g und 1,5 kg.

Das gelb-orangefarbene Fruchtfleisch ist mild, leicht süßlich und besitzt ein angenehm nussiges Aroma. Es eignet sich für Suppen, Pürees, Eintöpfe und Gratins. Besonders beliebt ist der Eichelkürbis als gefüllter Ofenkürbis: Dazu halbierst Du ihn, entfernst die Kerne und füllst die beiden Hälften beispielsweise mit Gemüse, Hackfleisch oder einer Getreidemischung.
Die Schale ist grundsätzlich essbar und wird beim Garen weich. Du kannst den Eichelkürbis daher auch in Spalten schneiden und mit Schale im Backofen rösten.
Durch seine hübsche Form und die dekorative Schale ist er außerdem ein beliebter Blickfang für herbstliche Tischdekorationen.
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Etampes Rouge – Rouge Vif d’Étampes (essbar)
Der Rouge Vif d’Étampes ist eine alte französische Kürbissorte, die auch unter dem Namen Roter Zentner oder Cinderella-Kürbis bekannt ist. Seinen Namen verdankt er seiner Herkunft aus der französischen Stadt Étampes südlich von Paris.

Seine Früchte sind auffällig flachrund und stark gerippt. Die Schale leuchtet kräftig rot bis orange und macht ihn zu einem besonders dekorativen Herbstkürbis. Je nach Anbaubedingungen erreichen die Früchte ein Gewicht von etwa 5 bis 10 kg, können aber auch deutlich größer werden.
Das gelb- bis orangefarbene Fruchtfleisch ist fest, saftig und angenehm süßlich mit einer leicht nussigen Note. Der Rouge Vif d’Étampes eignet sich hervorragend für Kürbissuppen, Pürees, Gratins und Raviolifüllungen. Auch zum Backen und für Kürbisbrot kannst Du ihn verwenden.
Neben seiner kulinarischen Verwendung ist er wegen seiner auffälligen Form und Größe ein beliebter Dekorationskürbis. Er lässt sich außerdem einige Monate lagern.
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Five Shades of Grey (essbar)
Den Five Shades of Grey habe ich 2023 während eines Urlaubs in Südtirol entdeckt. Schon sein ungewöhnlicher Name und die verschiedenen Grautöne machen ihn zu einem echten Hingucker.

Obwohl er häufig als Zierkürbis wahrgenommen wird, gibt es ihn auch als essbare Kürbismischung. Unter dieser Bezeichnung werden verschiedene grauschalige Sorten wie Buen Gusto, Bal Kabagi, Black Prince, Triamble und Jarrahdale zusammengefasst. Die Kürbisse sind nicht nur dekorativ, sondern eignen sich auch für die Küche.
Die Früchte besitzen eine blaugraue bis graugrüne Schale und unterscheiden sich je nach enthaltenem Sortentyp in Form, Größe und Geschmack. Das Fruchtfleisch kann für herzhafte Kürbisgerichte, Suppen, Pürees und Ofengerichte verwendet werden.
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Futsu Black – japanischer Moschuskürbis (essbar)
Futsu Black ist eine alte japanische Kürbissorte mit einer ungewöhnlichen Entwicklung: Die zunächst dunkelgrüne, fast schwarze Schale bekommt während der Reife einen graubraunen Farbton und eine leicht warzige Oberfläche. Im Inneren steckt leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch mit einem süßlichen, nussigen Aroma. Besonders gut schmeckt er gebacken, gebraten oder aus dem Ofen.

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Galeux d’Eysines – Erdnusskürbis (essbar)
Der Erdnusskürbis ist ein echter Hingucker unter den französischen Kürbissorten. Seine lachsrosa bis pfirsichfarbene Schale entwickelt im Laufe der Reife zahlreiche korkartige Erhebungen, die an Erdnüsse erinnern. Unter der ungewöhnlichen Schale verbirgt sich ein süßliches, cremiges und aromatisches Fruchtfleisch.

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Gelber Zentner (essbar)
Der Gelbe Zentner ist ein klassischer Riesenkürbis, siehe auch Roter Zentner, und gehört zu den besonders großen Speisekürbissen. Seine Früchte sind rund bis flachrund und besitzen eine glatte, gelbe bis gelb-orangefarbene Schale. Je nach Anbaubedingungen erreichen sie ein Gewicht von etwa 10 bis 30 kg.

Das Fruchtfleisch ist gelb bis hellorange, dick und saftig. Sein Geschmack ist mild und leicht süßlich, allerdings weniger aromatisch als bei vielen kleineren Speisekürbissen. Dafür besitzt der Gelbe Zentner einen hohen Fruchtfleischanteil und lässt sich vielseitig verwenden.
Besonders gut eignet er sich für Kürbissuppen, Gemüsegerichte, Pürees und Kompott. Eine klassische Verwendung ist das süß-saure Einlegen, bei dem das milde Fruchtfleisch die Aromen von Essig, Zucker und Gewürzen gut aufnimmt. Auch für Kürbismarmelade und Chutney ist er interessant.
Aufgrund seiner imposanten Größe wird der Gelbe Zentner außerdem gerne als Herbst- und Halloween-Dekoration verwendet. Er ist gut lagerfähig und eignet sich besonders, wenn Du größere Mengen Kürbis verarbeiten möchtest.
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Hidemi – Mini-Muskat
Der Hidemi ist ein kleiner, dekorativer und zugleich aromatischer Muskatkürbis aus Japan. Seine Früchte sind flachrund, deutlich gerippt und besitzen eine auffällig gefaltete, leicht runzelige Oberfläche. Sie erreichen einen Durchmesser von etwa 10 bis 15 cm und verfärben sich während der Reife von Dunkelgrün zu einem warmen Braun- bis Terrakottaton.

Das Fruchtfleisch ist fest, gelborange und besitzt ein nussiges, fruchtiges Aroma. Hidemi eignet sich besonders gut für Chutneys, süß-sauer eingelegten Kürbis und Gemüsegerichte. Auch roh kann das Fruchtfleisch verwendet werden.
Der weißliche Schleier auf der Schale ist eine natürliche Wachsschicht. Er gehört zum Erscheinungsbild der Frucht und sollte nicht mit Schimmel oder Mehltau verwechselt werden.
Der Hidemi verbindet damit eine ungewöhnliche Optik mit vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.
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Hokkaido – Uchiki Kuri (essbar)
Der Hokkaido-Kürbis gehört zu den beliebtesten Speisekürbissen und ist aus der Herbstküche kaum wegzudenken. Er wird auch Hokkaido-Squash oder Red Kuri genannt. Die Sorte Uchiki Kuri gehört zu den bekanntesten Vertretern dieses Kürbistyps.

Seine Früchte sind rund bis leicht birnenförmig und besitzen eine glatte, kräftig orange- bis rotorangefarbene Schale. Hokkaido-Kürbisse sind meist mittelgroß und wiegen ungefähr 1 bis 2 kg.
Das Fruchtfleisch ist intensiv orange, fest und vergleichsweise wenig faserig. Sein Geschmack ist angenehm süßlich und nussig, mit einer leicht kastanienartigen Note. Der Hokkaido eignet sich hervorragend für Kürbissuppen, Eintöpfe, Pürees, Ofengerichte, Risotto und Kürbiskuchen.
Eine Besonderheit ist seine dünne, weiche Schale: Sie kann problemlos mitgegessen werden. Du musst den Kürbis vor der Zubereitung also nicht schälen. Das macht ihn besonders unkompliziert in der Küche..

Ein reifer Hokkaido-Kürbis ist an seiner kräftigen, orangenen Farbe und dem verholzten Stiel zu erkennen. Ein Klopftest kann ebenfalls Aufschluss geben: Ein hohles Geräusch deutet auf Reife hin.
Woran erkennst Du einen reifen Hokkaido-Kürbis?
Ein reifer Hokkaido lässt sich an mehreren Merkmalen erkennen:
- Farbe: Die Schale besitzt beim klassischen orange-roten Hokkaido eine kräftige, gleichmäßige Färbung.
- Stiel: Der Stiel ist trocken, braun und beginnt zu verholzen.
- Schale: Sie ist fest und lässt sich nicht mehr leicht mit dem Fingernagel eindrücken.
- Klopftest: Beim Klopfen klingt der Kürbis dumpf und leicht hohl.
Die Merkmale sollten gemeinsam betrachtet werden. Bei andersfarbigen Hokkaido-Sorten, beispielsweise grünen Varianten, ist die orange Farbe natürlich kein Reifezeichen.
Für eine gute Lagerfähigkeit sollte der Kürbis vollständig ausgereift und unbeschädigt sein. Geerntet wird vor dem ersten Frost. Dabei sollte ein Stück des Stiels an der Frucht bleiben.
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Jarrahdale – australischer Winterkürbis (essbar)
Der Jarrahdale stammt aus Australien und ist mit seiner abgeflachten Form und der blaugrauen Schale ein besonders markanter Vertreter der Winterkürbisse. Er ähnelt dem Queensland Blue, besitzt aber meist weniger ausgeprägte Rippen. Sein orangefarbenes Fruchtfleisch schmeckt süßlich und ist etwas feuchter. Es eignet sich besonders für Suppen, gekochte Kürbisgerichte und zum Karamellisieren.

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Lakota (essbar)
Der Lakota ist eine alte amerikanische Kürbissorte mit einer auffälligen birnenförmigen Gestalt. Seine Schale leuchtet orangerot und zeigt häufig grüne Streifen am unteren Ende. Das gelb-orange Fruchtfleisch ist fein, süßlich und angenehm nussig im Geschmack. Damit eignet er sich besonders gut zum Backen, Rösten und für herzhafte Kürbisgerichte.

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Langer von Neapel – Lunga di Napoli (essbar)
Der Lange von Neapel, auch Lunga di Napoli oder Naples Long genannt, ist ein außergewöhnlicher Moschuskürbis aus Italien. Er fällt vor allem durch seine längliche, keulen- bis flaschenförmige Gestalt auf. Die Früchte werden etwa 75 bis 100 cm lang und erreichen einen Durchmesser von 15 bis 20 cm. Sie können bis zu 10 kg schwer werden.

Die Schale ist zunächst dunkelgrün und leicht geflammt oder hellgrün gesprenkelt. Mit zunehmender Reife können sich die grünen Farbtöne teilweise in ein verwaschenes Orangegelb verwandeln.
Im Inneren verbirgt sich festes, tief orangefarbenes und sehr aromatisches Fruchtfleisch. Die Samenhöhle ist erstaunlich klein und befindet sich nur am dickeren Ende der Frucht. Der übrige Kürbis besteht fast vollständig aus Fruchtfleisch.
Der Geschmack ist fruchtig, leicht süßlich und besitzt eine feine Muskatnote. Der Lange von Neapel ist ein ausgezeichneter Speisekürbis und vielseitig verwendbar. Er eignet sich für Suppen, Gratins, Gemüsegerichte, Chutneys und Kürbiskuchen. Besonders lecker ist er in Scheiben geschnitten, paniert und wie ein Schnitzel gebraten oder im Ofen geröstet.
Aufgrund seiner langen Reifezeit empfiehlt sich beim Anbau eine Vorkultur. Der Kürbis ist gut lagerfähig und kann bei geeigneten Bedingungen über mehrere Monate aufbewahrt werden.
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Long Island Cheese – Käsekürbis (essbar)
Seinen Namen verdankt dieser amerikanische Kürbis seiner Form, die an einen flachen Käselaib erinnert. Die beigefarbene Schale ist leicht gerippt, das Fruchtfleisch kräftig orange, dicht und angenehm süßlich. Long Island Cheese ist eine vielseitige Sorte, die sich sowohl für Suppen als auch für Kuchen, Pasteten und andere Ofengerichte eignet.

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Mandarin Kürbis (essbar)
Der Mandarin-Kürbis, auch Mandarinenkürbis genannt, macht seinem Namen alle Ehre: Mit seiner kleinen, flachrunden Form und der kräftig orangefarbenen, gerippten Schale erinnert er an eine Mandarine. Er gehört zu den kleinsten Speisekürbissen und erreicht meist einen Durchmesser von etwa 8 bis 12 cm. Sein Gewicht liegt häufig bei ungefähr 200 bis 300 g.

Das Fruchtfleisch ist hellorange bis orangefarben und besitzt eine angenehm feste, feine Konsistenz. Geschmacklich ist der Mandarin-Kürbis süß und nussig, mit einem für seine Größe erstaunlich intensiven Aroma.
In der Küche lässt er sich vielseitig verwenden. Er eignet sich für Suppen, Pürees, Gemüsegerichte und süße Kürbisspeisen. Besonders gut harmoniert er mit Äpfeln, Birnen, Pfirsichen und anderen Früchten. Auch roh kann das Fruchtfleisch gegessen werden.
Durch seine handliche Größe und das aromatische Fruchtfleisch ist der Mandarin-Kürbis eine interessante Bereicherung für die Herbstküche. Gleichzeitig macht er sich mit seiner auffälligen Form auch als Dekoration gut.
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Marina di Chioggia – Meereskürbis (essbar)
Dieser alte italienische Kürbis stammt aus der Gegend um Chioggia südlich von Venedig. Seine dunkelgrüne bis blaugraue Schale ist stark gerippt und mit warzenartigen Erhebungen bedeckt, die an eine bewegte Meeresoberfläche erinnern. Das feste, orangegelbe Fruchtfleisch ist süßlich und aromatisch und eignet sich besonders gut für Gnocchi, Ravioli und Risotto.

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Miss Sophie Pink (essbar)
Miss Sophie Pink ist ein kleiner, außergewöhnlicher Speisekürbis aus der Familie der Riesenkürbisse (Cucurbita maxima). Seine Früchte sind flachrund, etwa 10 bis 12 cm groß und wiegen ungefähr 400 bis 600 g. Die gerippte Schale leuchtet in einem auffälligen Farbton zwischen Rosa, Pink und Lachsorange. Ein langer, dekorativer Stiel rundet das ungewöhnliche Erscheinungsbild ab.

Das Fruchtfleisch ist relativ dünn, fein und etwas faseriger als bei einem Hokkaido-Kürbis. Dafür überzeugt es mit einem sehr guten, leicht süßlichen Geschmack.
Besonders gut eignet sich Miss Sophie Pink zum Füllen und Garen in der Mikrowelle. Auch gedämpft, als Suppe oder Püree lässt sich der kleine Kürbis zubereiten. Durch seine handliche Größe ist er eine schöne Portion für eine Person.
Miss Sophie Pink verbindet eine außergewöhnliche Farbe mit guten Kocheigenschaften und ist sowohl als Speisekürbis als auch als herbstliche Dekoration ein Hingucker.
Die Pflanze selbst ist ebenfalls auffällig. Sie bildet häufig gelb panaschierte Blätter – das ist eine sortentypische Eigenschaft und kein Zeichen für eine Krankheit.
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Muskatkürbis – Muscade de Provence (essbar)
Der Muskatkürbis, auch Moschuskürbis genannt, umfasst verschiedene aromatische Kürbissorten. Eine besonders bekannte Vertreterin ist die französische Sorte Muscade de Provence. Sie fällt durch ihre große, flachrunde Form und die tiefen, deutlich ausgeprägten Rippen auf.

Die Früchte sind zunächst dunkelgrün und färben sich mit zunehmender Reife über Grün- und Orangetöne zu einem warmen Ocker- bis Bronzebraun. Je nach Anbaubedingungen erreichen sie ein Gewicht von etwa 3 bis 8 kg, einzelne Exemplare können noch deutlich schwerer werden.
Das Fruchtfleisch ist kräftig orange bis orangerot, fest und aromatisch. Sein Geschmack ist süßlich, fruchtig und besitzt eine feine Muskatnote, die diesem Kürbis seinen Namen gibt. Bei voller Reife kann das Aroma auch an Melone erinnern.
Der Muscade de Provence ist vielseitig in der Küche verwendbar. Er eignet sich hervorragend für Suppen, Pürees, Gratins, Ofengerichte und Gemüsepfannen. Auch zum Backen, für Chutneys, Marmeladen und süß-sauer eingelegten Kürbis ist er eine gute Wahl.
Tipp
Die Schale ist hart und wird vor der Zubereitung normalerweise entfernt. Der Kürbis sollte möglichst vollständig ausreifen, denn dabei entwickeln sich sein Aroma und die typische Färbung besonders gut. Reife, unbeschädigte Früchte lassen sich kühl und trocken mehrere Monate lagern.
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Patisson – UFO-Kürbis (essbar)
Der Patisson-Kürbis, auch Pattypan, Schwämmchenkürbis oder UFO-Kürbis genannt, fällt durch seine ungewöhnliche, flache und scheibenförmige Gestalt auf. Sein gewellter Rand erinnert an einen kleinen Stern oder ein fliegendes UFO. Die Schale kann weiß, cremefarben, gelb oder grün sein. Es gibt auch gestreifte und mehrfarbige Varianten.

Patisson gehört zu den Sommerkürbissen und wird meist jung geerntet. Kleine Früchte haben einen Durchmesser von etwa 5 bis 7 cm, ausgewachsene Speisefrüchte erreichen häufig 10 bis 15 cm und können noch größer werden.
Das Fruchtfleisch ist hell, zart und saftig. Sein Geschmack ist mild, leicht nussig und erinnert ein wenig an Zucchini oder Artischocken. Besonders aromatisch sind die jüngeren, kleineren Früchte.

In der Küche ist der Patisson vielseitig verwendbar. Du kannst ihn füllen, braten, grillen, dünsten oder im Ofen backen. Auch für Suppen, Salate und süß-sauer eingelegtes Gemüse eignet er sich hervorragend. Kleine Exemplare lassen sich sogar roh verarbeiten.
Ein besonderer Vorteil: Bei jungen Patisson-Kürbissen ist die Schale dünn und zart und kann problemlos mitgegessen werden. Größere, ausgereifte Früchte entwickeln dagegen eine harte Schale, die vor der Zubereitung entfernt werden sollte.
Patisson ist ein typischer Sommerkürbis und nicht für eine monatelange Lagerung gedacht. Am besten verarbeitest Du ihn möglichst frisch.
Achtung bei Zierformen: Nicht jede dekorative Patisson-Variante ist automatisch ein Speisekürbis. Bei Saatgutmischungen sollte ausdrücklich angegeben sein, dass die Früchte essbar sind. Bitter schmeckende Kürbisse grundsätzlich nicht verzehren.
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Porcelain Doll (essbar)
Der Porcelain Doll ist eine außergewöhnliche Speisekürbis-Sorte, die vor allem durch ihre zartrosa bis lachsfarbene Schale auffällt. Die Früchte sind flachrund bis leicht blockförmig und besitzen ausgeprägte, tiefe Rippen. Im reifen Zustand erinnert ihre helle Farbe tatsächlich an feines Porzellan.

Porcelain Doll ist eine großfrüchtige F1-Hybride aus der Art Cucurbita maxima. Die Kürbisse erreichen einen Durchmesser von etwa 30 cm und wiegen je nach Anbaubedingungen ungefähr 7 bis 11 kg. Bei guter Entwicklung können sie auch noch größer werden.
Unter der ungewöhnlichen Schale verbirgt sich kräftig orangefarbenes, festes Fruchtfleisch. Es schmeckt angenehm süß und aromatisch und eignet sich hervorragend für Kürbissuppen, Pürees, Ofengerichte, Kuchen und herzhafte Kürbisgerichte.
Obwohl der Porcelain Doll aufgrund seiner auffälligen Farbe gerne als Herbst- und Halloween-Dekoration verwendet wird, ist er ein vollwertiger Speisekürbis mit guten Kocheigenschaften.
Eine Besonderheit ist seine Verbindung zur Pink Pumpkin Patch Foundation: Der Anbau und Verkauf der rosa Kürbisse unterstützt unter anderem die Aufmerksamkeit für Brustkrebs und entsprechende Forschungsprojekte.
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Queensland Blue – australischer Blaukürbis (essbar)
Der Queensland Blue fällt durch seine blaugraue bis schieferblaue Schale und die ausgeprägten Rippen auf. Unter der harten Schale liegt ein kräftig orangefarbenes, eher trockenes und süßliches Fruchtfleisch. Es eignet sich hervorragend zum Backen, Rösten und für Pürees. Auch seine gute Lagerfähigkeit macht ihn zu einem beliebten Winterkürbis.

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Riesenzentner-Kürbis – Atlantic Giant (essbar, vorwiegend für Wettbewerbe und Dekoration)
Der Riesenzentner-Kürbis gehört zu den besonders großfrüchtigen Vertretern der Riesenkürbisse (Cucurbita maxima). Häufig wird dafür die Sorte Atlantic Giant verwendet, die speziell auf enormes Fruchtgewicht gezüchtet wurde.
Die Früchte sind rund bis flachrund und besitzen eine meist orangefarbene bis gelborange Schale. Je nach Sorte und Anbaubedingungen erreichen sie mehrere hundert Kilogramm. Bei Atlantic Giant sind Gewichte von 100 bis 400 kg möglich. Unter besonders günstigen Bedingungen und bei gezielter Zucht können einzelne Exemplare sogar deutlich schwerer werden.

Das Fruchtfleisch ist grundsätzlich essbar, besitzt aber meist einen eher milden Geschmack und ist häufig weniger aromatisch als das kleinerer Speisekürbisse. Bei besonders großen Exemplaren kann es zudem recht wässrig sein. Deshalb wird der Riesenzentner-Kürbis vor allem für Wettbewerbe, Ausstellungen und als imposante Herbst- oder Halloween-Dekoration angebaut.
Wenn Du ihn in der Küche verwenden möchtest, solltest Du auf eine ausdrücklich als essbar ausgewiesene Sorte achten. Für aromatische Kürbisgerichte sind kleinere Speisekürbisse meist die bessere Wahl.
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Rocket F1 (essbar, vorwiegend Halloween- und Schnitzkürbis)
Der Kürbis Rocket F1 ist ein klassischer Halloweenkürbis, der sich besonders gut zum Aushöhlen und Schnitzen von Masken und Laternen eignet. Seine Früchte sind hochrund, leicht gerippt und besitzen eine kräftig orangefarbene Schale. Sie erreichen einen Durchmesser von etwa 25 bis 30 cm und wiegen normalerweise 6 bis 9 kg.

Das Fruchtfleisch ist gelborange, dick und grundsätzlich essbar. Geschmacklich ist es eher mild und weniger aromatisch als das vieler klassischer Speisekürbisse. Rocket eignet sich daher vor allem für einfache Kürbisgerichte, zum Beispiel Suppen, Pürees oder zum Einlegen. Auch für Marmelade kann er verwendet werden.
Seine eigentliche Stärke liegt jedoch in der Kombination aus Größe, Form und stabiler Schale. Dadurch lässt er sich gut aushöhlen und als Halloween-Laterne gestalten.
Rocket F1 verbindet somit die Eigenschaften eines essbaren Kürbisses mit denen eines klassischen Schnitzkürbisses.
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Roter Zentner – Rouge Vif d’Étampes (essbar)
Der Rote Zentner (siehe auch gelber Zentner), auch Rouge Vif d’Étampes oder Cinderella-Kürbis genannt, ist eine traditionsreiche französische Speisekürbissorte. Er fällt durch seine große, flachrunde Form und die tiefen, deutlich ausgeprägten Rippen auf. Die Schale leuchtet in einem kräftigen Orangerot bis Rot und macht ihn auch als Herbstdekoration zu einem echten Blickfang.

Die Früchte erreichen normalerweise ein Gewicht von etwa 5 bis 10 kg, können unter guten Anbaubedingungen aber auch noch schwerer werden.
Das Fruchtfleisch ist orange bis gelborange, reichlich vorhanden und angenehm süßlich mit einer feinen nussigen Note. Es eignet sich hervorragend für Kürbissuppen, Pürees, Gemüsegerichte und Gratins. Auch zum Backen und besonders zum süß-sauren Einlegen ist der Rote Zentner eine gute Wahl.
Der Rote Zentner verbindet einen guten Speisewert mit einer dekorativen Erscheinung. Vollständig ausgereifte und unbeschädigte Früchte lassen sich mehrere Monate lagern.
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Schlangen Kürbis – Snake Gourd (essbar)
Der Schlangenkürbis, auch Snake Gourd oder Schlangengurke genannt, ist eine außergewöhnliche Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Botanisch gehört er zur Gattung Trichosanthes und ist damit kein Kürbis der Gattung Cucurbita. Seine Heimat liegt in Süd- und Südostasien, wo er seit langem als Gemüse angebaut wird.
Seinen Namen verdankt er den ungewöhnlich langen, schlanken und häufig leicht gewundenen Früchten. Sie erinnern an Schlangen und können je nach Sorte 30 bis 100 cm, teilweise sogar bis zu 2 m lang werden. Die Schale ist meist hellgrün bis dunkelgrün und häufig weißlich oder gelblich gestreift.

Das Fruchtfleisch ist hell, weich und zart. Sein Geschmack ist mild und erinnert ein wenig an Gurke oder Zucchini. In der asiatischen Küche wird der Schlangenkürbis vor allem jung und unreif geerntet. Die Früchte können dann mit ihrer zarten Schale verarbeitet werden.
Schlangenkürbis eignet sich hervorragend für Currys, Suppen und Eintöpfe. Er kann gedünstet, gebraten, gekocht oder gefüllt werden. Auch in Gemüsepfannen und asiatischen Gerichten findet er Verwendung.
Mit zunehmender Reife werden die Früchte faseriger und können bitter schmecken. Vollreife Früchte sind deshalb nicht mehr als Gemüse geeignet. Bei reifen Exemplaren entwickelt sich im Inneren ein auffälliges rotes Fruchtfleisch um die Samen, das in einigen Regionen Afrikas ähnlich wie Tomatenmark verwendet wird.
Der Schlangenkürbis benötigt ein warmes Klima, viel Sonne und eine Kletterhilfe. Die langen Früchte wachsen am besten, wenn die Pflanze an einem Rankgerüst oder Spalier emporwachsen kann.
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Sombra-Kürbis – grauer Hokkaido (essbar)
Der Sombra ist eine besondere Hokkaido-Variante und macht schon äußerlich neugierig. Seine glatte Schale ist graugrün bis grau und hebt ihn deutlich vom klassischen orange-roten Hokkaido ab. Darunter verbirgt sich leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch. Wie beim bekannten Hokkaido ist die Schale dünn und kann mitgegessen werden. Das spart nicht nur Arbeit beim Schnippeln, sondern bringt beim Rösten auch noch ordentlich Aroma mit.

Geschmacklich zeigt sich der Sombra von seiner angenehmen Seite: süßlich und schön nussig. Gerade diese feine nussige Note macht ihn interessant. Beim Rösten und Backen kommt sie besonders gut zur Geltung und sorgt für ein herzhaftes, leicht karamelliges Aroma.
In der Küche ist der Sombra ein echter Allrounder. Er eignet sich für Kürbissuppen, Ofengerichte und Pürees ebenso wie für Risotto oder andere Gemüsegerichte. Auch für süße Kürbisspeisen, Marmelade und Kompott lässt er sich verwenden. Durch sein feines Fruchtfleisch macht er sich besonders gut in Suppen – wie ich selbst feststellen durfte. Die nussige Note gibt einer Kürbissuppe eine schöne Tiefe, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die Früchte sind meist breitrund und wiegen ungefähr 1,5 bis 2 kg. Der Sombra ist gut lagerfähig. Am besten bewahrst Du ihn trocken, kühl und gut belüftet auf. So kannst Du ihn auch nach der Ernte noch einige Zeit genießen.
Kurz gesagt: Der Sombra sieht außen etwas zurückhaltend aus, hat es geschmacklich aber durchaus in sich. Wer Kürbis mag und einmal etwas anderes als den üblichen orangefarbenen Hokkaido ausprobieren möchte, sollte ihm eine Chance geben.
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Spaghetti-Kürbis (essbar)
Der Spaghetti-Kürbis, botanisch Cucurbita pepo, ist eine außergewöhnliche Kürbissorte. Seinen Namen verdankt er einer besonderen Eigenschaft: Nach dem Garen zerfällt sein Fruchtfleisch in lange, spaghettiähnliche Fasern, die sich ganz einfach mit einer Gabel herauslösen lassen.
Die Früchte sind länglich bis oval und erinnern in ihrer Form ein wenig an einen kleinen Rugbyball. Die glatte, feste Schale ist meist cremefarben, hellgelb oder goldgelb. Je nach Sorte können die Früchte etwa 20 bis 30 cm lang werden und wiegen häufig zwischen 1 und 2 kg.

Das Fruchtfleisch ist hellgelb bis goldgelb und besitzt einen milden, leicht nussigen Geschmack. Es ist weniger aromatisch als das vieler anderer Speisekürbisse, nimmt dafür aber Gewürze und Saucen besonders gut auf.
Die Zubereitung ist unkompliziert: Der Kürbis wird halbiert, entkernt und im Backofen gegart. Anschließend lässt sich das weiche Fruchtfleisch mit einer Gabel in die typischen Fasern zerteilen. Alternativ kann er auch im Ganzen oder in der Mikrowelle gegart werden.
Die Kürbisfasern sind eine interessante Alternative zu klassischen Nudeln. Du kannst sie mit Tomatensauce, Pesto, einer cremigen Käsesauce oder gebratenem Gemüse servieren. Auch als Beilage, in Aufläufen oder als Grundlage für vegetarische Gerichte macht sich der Spaghetti-Kürbis gut.
Die Schale ist sehr fest und wird nicht mitgegessen. Das Fruchtfleisch wird nach dem Garen herausgelöst und die Schale anschließend entsorgt.
Der Spaghetti-Kürbis ist damit eine spannende Bereicherung für die Herbstküche – besonders für alle, die gerne mit Gemüse experimentieren und klassische Pastagerichte einmal anders zubereiten möchten.
Spaghettikürbis a la Bolognese
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Steirischer Ölkürbis (essbar, vorwiegend zur Kernölgewinnung)
Der Steirische Ölkürbis ist eine besondere Variante des Gartenkürbisses (Cucurbita pepo var. styriaca) und stammt aus Österreich. Seinen Namen verdankt er seiner traditionellen Bedeutung für die Herstellung des berühmten Steirischen Kürbiskernöls.

Die Früchte sind meist rundlich bis oval und besitzen eine grünliche bis gelbgrüne, teilweise gestreifte Schale. Das Fruchtfleisch ist hellgelb bis gelborange und spielt im Vergleich zu den Kernen eine eher untergeordnete Rolle.

Das Besondere am Steirischen Ölkürbis sind seine schalenlos wachsenden Kerne. Durch eine natürliche Mutation haben sie keine verholzte, harte Samenschale entwickelt. Dadurch lassen sie sich besonders gut weiterverarbeiten und besitzen ihre typische oliv- bis dunkelgrüne Farbe.
Aus diesen Kernen wird das bekannte Steirische Kürbiskernöl gewonnen. Es zeichnet sich durch seine dunkelgrüne, im durchfallenden Licht rötlich schimmernde Farbe und seinen intensiven, nussigen Geschmack aus. Es passt hervorragend zu Salaten, Suppen, Gemüsegerichten und sogar zu Desserts.

Auch die Kürbiskerne selbst sind eine vielseitige Zutat. Sie schmecken geröstet als Snack, über Salaten und Suppen gestreut oder in Brot und Gebäck verarbeitet. Anders als bei gewöhnlichen Kürbiskernen muss keine harte Schale entfernt werden.
Das Fruchtfleisch kann ebenfalls verwendet werden. Besonders junge Früchte eignen sich zum Braten, Backen oder als Gemüsebeilage. Bei der traditionellen Nutzung des Steirischen Ölkürbisses stehen allerdings die Kerne und die Gewinnung des Kürbiskernöls eindeutig im Mittelpunkt.
Die Ernte erfolgt im Herbst, wenn die Früchte ausgereift sind. Der Steirische Ölkürbis ist damit ein schönes Beispiel dafür, wie eine besondere Züchtungsform eine ganze regionale Esskultur prägen kann.
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Sweet Dumpling (essbar)
Der Sweet Dumpling ist ein kleiner, dekorativer Speisekürbis, der durch seine hübsche Zeichnung und seinen angenehm süßen Geschmack auffällt. Die Früchte sind rund bis leicht abgeflacht und besitzen eine cremeweiße Schale mit dunkelgrünen Streifen und Sprenkeln. Mit einem Durchmesser von etwa 10 bis 12 cm und einem Gewicht von meist rund 500 g ist er ein handlicher Kürbis für kleinere Portionen.

Das Fruchtfleisch ist gelb bis orange, fest und angenehm zart. Es schmeckt süßlich und nussig, mit einer leichten Kastaniennote. Seine feine, wenig faserige Konsistenz macht ihn zu einem vielseitigen Küchenbegleiter.
Besonders gut eignet sich der Sweet Dumpling zum Backen und Rösten. Du kannst ihn halbieren, die Kerne entfernen und die Hälften nach Belieben füllen – zum Beispiel mit Gemüse, Käse, Kräutern oder Getreide. Auch als Spalten aus dem Ofen, in Gemüsegerichten oder als Beilage schmeckt er hervorragend.
Ein praktischer Vorteil: Die Schale ist essbar und wird beim Garen weich. Du musst den Kürbis also nicht unbedingt schälen. Gerade gefüllt und im Ganzen gebacken kommt er auch optisch schön zur Geltung.
Der Sweet Dumpling verbindet dekoratives Aussehen mit guten Kocheigenschaften. Ein kleiner Kürbis, der nicht nur auf dem Herbsttisch etwas hermacht, sondern auch auf dem Teller überzeugt.
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Sweet Meat (essbar)
Sweet Meat ist ein traditioneller Winterkürbis mit einer abgeflachten, rundlichen Form und einer blaugrauen bis blaugrünen Schale. Sein kräftig orangefarbenes Fruchtfleisch ist süßlich und aromatisch. Die Sorte eignet sich besonders für Suppen, Pürees und Kürbiskuchen und lässt sich bei richtiger Lagerung über einen längeren Zeitraum aufbewahren.

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Tromboncino (essbar)
Der Tromboncino ist ein italienischer Kletterkürbis mit einer außergewöhnlich langen, gebogenen Frucht, die an eine Posaune erinnert. Er gehört zu den Moschuskürbissen und lässt sich je nach Erntezeit unterschiedlich verwenden: Jung geerntet schmeckt er ähnlich wie Zucchini und kann wie diese zubereitet werden. Ausgereift entwickelt er eine feste Schale und lässt sich wie ein Winterkürbis verwenden. Die Kerne sitzen dabei hauptsächlich im verdickten Fruchtende.

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Turbankürbis – Turk’s Turban (essbar)
Der Turbankürbis, auch als „Turk’s Turban“, „Turk’s Cap“ oder „French Turban“ bekannt, siehe auch Bischofsmütze, gehört zu den besonders auffälligen Kürbissorten. Seinen Namen verdankt er seiner ungewöhnlichen Form, die an einen Turban erinnert. Die Frucht besteht aus einem breiten, meist flachrunden Unterteil und einem aufgesetzten, turbanartigen Wulst.

Die Schale zeigt eine auffällige Farbenvielfalt aus Orange, Rot, Grün, Gelb und Cremeweiß. Häufig sind die Farben miteinander gemustert oder gestreift. Turbankürbisse erreichen je nach Sorte und Züchtung unterschiedliche Größen. Der klassische Turk’s Turban wird häufig etwa 20 bis 30 cm groß und kann mehrere Kilogramm wiegen.
Das Fruchtfleisch ist gelb bis orange, fest und nach dem Garen angenehm weich. Sein Geschmack ist mild, leicht süßlich und nussig. Die Qualität kann je nach Züchtung variieren – manche Turbankürbisse sind aromatischer als andere.
Besonders gut eignet sich der Turbankürbis zum Füllen und Backen. Dafür schneidest Du den oberen Teil als Deckel ab, entfernst die Kerne und höhlst den Kürbis etwas aus. Das Fruchtfleisch lässt sich anschließend mit Gemüse, Kräutern, Käse oder Getreide kombinieren und wieder in der Kürbishülle im Ofen garen. Auch für Suppen, Eintöpfe und Pürees ist er geeignet.
Die Schale ist sehr hart und wird normalerweise nicht mitgegessen. Dafür macht der Turbankürbis als gefüllter Ofenkürbis auch optisch einiges her. Er verbindet dekoratives Aussehen mit kulinarischen Möglichkeiten.
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Weiße Wolke (essbar – Handelsbezeichnung)
Der Weiße Wolke ist ein hell gefärbter Kürbis, der durch seine weiße bis cremefarbene Schale auffällt. Die Früchte sind rund bis leicht oval und können eine glatte oder dezent gerippte Oberfläche besitzen. Unter der hellen Schale verbirgt sich ein mildes, leicht süßliches Fruchtfleisch.

In der Küche lässt sich das Fruchtfleisch vielseitig verwenden. Es eignet sich für Kürbissuppen, Eintöpfe und Pürees ebenso wie für Ofengerichte und süße Kürbiszubereitungen. Sein zurückhaltendes Aroma lässt sich gut mit kräftigeren Gewürzen wie Ingwer, Curry, Muskat oder Chili kombinieren.
Der Weiße Wolke ist damit eine interessante Alternative zu den bekannteren orangefarbenen Kürbissorten. Bei der Bezeichnung handelt es sich allerdings nicht um eine von mir eindeutig bestätigte Sortenbezeichnung.
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Zucchini (essbar)
Wusstest Du, dass Zucchini botanisch zu den Gartenkürbissen gehören? Mehr dazu findest Du auf der verlinkten Seite:

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Weitere Kürbis-Sorten
Es gibt noch viele weitere Kürbissorten. Sobald ich einen entdeckt habe, werde ich ihn in die Liste mit aufnehmen. Ich freue mich jederzeit über Hinweise und Rezepte rund um das Thema Kürbis.
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Krewelshof in Lohmar
Auf dem Krewelshof in Lohmar, unweit von Rösrath entfernt, gibt es im Herbst immer eine große Kürbisausstellung.

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Gewürzmischung für Kürbisse
Pretty-Pumpkin
Pumpkin-Pie-Spice
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Rezepte mit Kürbis
Kürbisse sind sehr vielseitig einsetzbar. Einige leckere Kürbisrezepte habe ich ausprobiert und Dir hier zusammengestellt.
Kürbis aus dem Ofen
Butternut gefüllt mit Kastanien und Champignons
Hack-Kürbis-Bombe aus dem Backofen
Halloween Kürbisauflauf mit Käse-Gespenstern und Grusel-Käfern
Halloween Kürbisbombe
Herbstlicher Hokkaido-Apfel-Hackbällchen Auflauf
Hokkaido aus dem Ofen mit Büffelmozzarella und Chili-Honig-Dressing
Kürbisbombe mit Bergkäse
Kürbis-Hack-Bombe aus dem Backofen
Kürbis-Hähnchen-Auflauf
Kürbis überbacken aus dem Ofen
Kürbisgetränke
Kürbissuppen
Apfel-Kürbis-Kokos-Suppe mit gebratenen Scampi
Asiatische Apfel-Kürbissuppe mit Garnelenspieß
Butternut-Hokkaido Kürbissuppe
Butternut Kürbissuppe
Cremige Kürbis-Apfel-Suppe
Herbstliche Hokkaido Kürbissuppe
Kartoffel-Kürbis-Suppe
Kastanien-Kürbis-Sellerie Süppchen
Kürbis-Kastanien-Pilz Süppchen
Kürbissuppe mit Apfel
Kürbissuppe mit Beluga Linsen
Kürbissuppe mit gebratenen Scampi
Maronen-Kürbis Suppe
Maronen-Kürbis Suppe mit Kichererbsen
Und hier noch eine Zusammenfassung der Kürbissuppen mit vielen Tipps & Tricks.
Sonstiges
Halloween Kürbisse schnitzen
Kastanien-Pizza mit Kürbis
Kastanien-Pizza mit Mangold und Hokkaido
Kürbis Kartoffel Puffer mit Schnittlauch-Dip
Kürbiskernpesto
Kürbis Pesto
Kürbis-Polenta mit gebratenem Hokkaido und Südtiroler Speck
Kürbis-Polenta-Tarte mit Mangold
Kürbis-Polenta-Tartelettes mit Chili con Nduja
Kürbis-Reibekuchen
Lammkoteletts mit Kürbis-Polenta
Mexikanisches Hokkaido-Bömbchen mit Chili con Carne
Mexikanischer Kürbis Dip
Schmackhaftes Kürbisbrot
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Beliebteste Artikel von Lecker-Wirtz

Dieser Artikel gehört zu den meist aufgerufenen Artikeln in meinem Blog. Finde raus, welche Top Artikel es noch bei mir gibt, auf:
Beliebteste Rezepte von Lecker-Wirtz
Häufig gestellte Fragen zum Kürbis (FAQ)
Welche Kürbissorten eignen sich zum Kochen?
Habe ich ausführlich in der Liste oben beschrieben.
Welche Rezepte kann ich mit Kürbis machen?
Eine Liste der Rezepte findest Du im vorherigen Absatz. Kürbis-Rezepte
Wie bewahre ich Kürbis richtig auf?
Trocken, dunkel und kühl. Siehe unten.
Wie lange ist Kürbis haltbar?
Ganzer Kürbis
Winterkürbisse (z. B. Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis) können bei richtiger Lagerung mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar sein. Der Hokkaido-Kürbis hält sich beispielsweise bis zu 8 Monate, der Butternut bis zu 3 Monate.
Sommerkürbisse (z. B. Patisson, Zucchini) haben eine zartere Schale und sollten innerhalb von ein bis zwei Wochen verbraucht werden. Sie eignen sich gut für die Aufbewahrung im Kühlschrank.
Angeschnittener Kürbis
Ein angeschnittener Kürbis sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. In Frischhaltefolie oder einer luftdichten Box ist er noch 2 bis 3 Tage haltbar.
Die besten Lagerbedingungen
Um die Haltbarkeit zu verlängern, sollten Kürbisse unter diesen Bedingungen gelagert werden:
Kühlung: Ideal ist ein kühler, dunkler und trockener Ort. Temperaturen zwischen 10 und 15 °C sind optimal. Ein unbeheizter Keller oder eine Speisekammer sind gut geeignet.
Trockenheit: Feuchtigkeit fördert Schimmel. Der Lagerort sollte gut belüftet sein.
Unbeschädigt: Der Kürbis sollte keine Druckstellen oder Risse haben. Auch der Stiel sollte unversehrt sein, da er eine natürliche Schutzschicht bildet.
Haltbarmachen durch Einfrieren
Wenn du einen Kürbis länger aufbewahren möchtest, kannst du ihn einfrieren:
Roh: Kürbisfleisch in Stücke schneiden und einfrieren. So hält es sich 4 bis 6 Monate.
Vorgegart: Kürbiswürfel dämpfen oder kochen, pürieren und als Mus einfrieren. Dies ist ideal für Suppen oder Pürees und hält sich ebenfalls mehrere Monate.
Kann man Kürbis einfrieren?
Ja, siehe oben.
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Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de
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