Im Herbst findet traditionell in München das Oktoberfest, oder kurz die „Wiesn“, statt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Kopien und an vielen Orten wird im September mehr oder weniger bayerisch gegessen, getrunken und gefeiert.
Auch „Dohoam“ (daheim) findet sich in geselliger Runde die eine oder andere Feier mit einem leichten Wiesnhauch. „Was kann man zur Oktoberfest-Party kochen?“ Diese Frage möchte ich Dir mit ein paar Anregungen beantworten. Neben Oktoberfestklassikern gibt’s bayerische Standardgerichte und Crossover-Ideen vom Feinsten.
Also: O’zapft is! 🍺
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🥨 Wos gibt’s denn do?
🍺 Bayerische Klassiker
😎 Wiesn mal anders
🥨 Brotzeit & kleine Schmankerl
🥔 Dazuaghörigs – Woam’s, Salod, Krauts & Gmias
🍎 Süße Schmankerl
🍻 Was gehört zum Oktoberfest dazu?
📖 Ein bisschen Geschichte
❓ Häufig gestellte Fragen zum Oktoberfest
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Wann startet die Wiesn?
Dieses Jahr (2026) wird am 19. September um Punkt 12:00 Uhr im Schottenhamel Festzelt die Wiesn eröffnet. – „O’zapft is!“ – Erst danach beginnt offiziell der Bierausschank. Sie endet am 4. Oktober.
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🍺 Bayerische Klassiker
Ob auf der Wiesn oder beim Oktoberfest daheim: Die bayerischen Klassiker gehören einfach dazu. Deftig, herzhaft und voller Tradition – vom Wiesn-Hendl über Schweinsbraten bis zur Weißwurst.

Und bei der Weißwurst wird es dann richtig bayerisch: „Eine Weißwurst darf das Zwölfuhrläuten nicht hören.“ Ob man sich daran heute noch sklavisch hält? Nun ja. Auf der Wiesn und bei einer Oktoberfest-Party daheim darf man das durchaus etwas entspannter sehen.
Hier findest Du bayerische Klassiker, die nach Wirtshaus, Biergarten und zünftiger Wiesn schmecken. (* bei einigen Rezepten fehlt noch die bayerische Variante)
- Weißwurst
- Leberkäse
- Fleischkäse im Dutch Oven
- Schweinshaxe*
- Schweinsbraten
- Münchner Schnitzel
- Fleischpflanzerl*
- Gans mit Rotkohl
- Wiesn-Hendl – Grillhähnchen
- Bayrische Hackbällchen
- Bayrisch Kraut – Gebratener Spitzkohl mit Speck
- Bayrisch Kraut mit gebratenen Champignons
- Böfflamott
- Bayrisches Almgulasch
Noch ein Tipp: Bestell bitte drei Weißwürscht und nie ein Paar Weißwürste – sonst wirst Du gleich als „Zuagroaster“ erkannt.

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😎 Wiesn mal anders
Muss es auf der Wiesn immer ganz traditionell zugehen? Zu Hause auf keinen Fall! Manchmal darf es auch ein bisschen kreativer werden. Hier treffen bayerische Klassiker auf moderne Ideen – von Burger bis Brizza. Hauptsache, es schmeckt und passt zum Bier.
- Bavarian Cheeseburger – Bayrischer Fleischkäseburger
- Weißwurst-Burger – Bavarian Style Burger
- Weißwurst im Laugenmantel
- Brizza – die bayrische Pizza
- Bayrisches Tzatziki
- Bayrischer Laugenstangen Hotdog

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🥨 Brotzeit & kleine Schmankerl
A gscheide Brotzeit braucht ned viel – a guats Brot, a paar herzhafte Schmankerl und natürlich ebbes zum Trinka. Ob klassisch mit Obatztem, Wurst und Käse, mit selbstgemachten Aufstrichen oder kleinen bayerischen Häppchen: Hier geht’s gemütlich, deftig und vor allem richtig guat zu.
Also: Brettl raus, Brot aufschneiden und dann wird g’schmaust. Denn manchmal ist eine ordentliche Brotzeit genau das Richtige – zünftig, unkompliziert und mit ganz viel Genuss.
- Bayrische Brotzeit
- Brezen
- Obazda
- Bayrischer Wurstsalat
- Bayrischer Kartoffelsalat mit süßem Senf, Speck und Radieschen
- Bayerischer Kartoffelsalat
- Erdäpfelkas aus Niederbayern
- Radi/Rettich
- Bayrischer Kartoffelkäse
- Dabatzda – Bayrischer Frischkäse
- Regensburger Wurstsalat

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🥔 Dazuaghörigs – Woam’s, Salod, Krauts & Gmias
Zu jedem Hauptgang braucht’s a paar Sättigungsbeilagen. Ob knusprige Bratkartoffeln, g’schmeidige Knödel, feine Spätzle, deftiges Kraut oder knackiger Salod – erst die richtigen Dazuaghörigen machen aus einem guten Hauptgang a g’scheite Mahlzeit.
Und weil’s ned immer nur Kartoffeln sein müssen, gibt’s hier jede Menge Ideen für alles, was dazuaghört. Mal klassisch bayerisch, mal ein bisserl anders – aber immer so, dass am Ende alle satt und zufrieden sind.
- Bratkartoffeln
- Krautsalat
- Sauerkraut
- Semmelknödel
- Kartoffelknödel

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🍎 Süße Schmankerl
A bisserl was Süßes geht doch immer, gell? 😋
Ob Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Dampfnudeln oder ein feines Stückerl Kuchen – hier wird’s süß und gemütlich. Bayerische Klassiker treffen auf neue Ideen und kleine Leckereien, die sich wunderbar zum Kaffee, als Dessert oder einfach zwischendurch genießen lassen.

Denn nach einer g’scheiten Brotzeit oder einem deftigen Hauptgang darf zum Schluss ruhig noch was Süßes auf den Tisch kommen.
- Kaiserschmarrn
- Apfelstrudel
- Dampfnudeln
- Gebrannte Mandeln
Und manchmal braucht’s dafür gar keinen großen Nachtisch: A Handvoll gebrannte Mandeln, der Duft von Zucker und Zimt – und schon is a bisserl Oktoberfest dahoam.

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🍻 Was gehört zum Oktoberfest dazu?
Ein Oktoberfest daheim lebt schließlich nicht nur von Schweinshaxe und Weißwurst. Ein bisschen Wiesn-Atmosphäre darf schon sein. Mit blau-weißer Deko, Dirndl und Lederhose, der passenden Musik und natürlich einem kühlen Bier wird aus der heimischen Küche schnell eine kleine Festwiese.
Dabei muss es gar nicht perfekt bayerisch sein. Ein paar Brezen auf dem Tisch, ein kariertes Tischtuch, Servietten in Blau und Weiß und vielleicht ein paar Blumen oder Wimpel reichen schon, um das richtige Gefühl aufkommen zu lassen.

Und dann fehlt eigentlich nur noch die Musik: Von Blasmusik und zünftigen Polkas bis zu den großen Wiesn-Hits darf alles auf die Playlist, was die Gäste zum Mitsingen, Schunkeln und Tanzen bringt.
Kurz gesagt: Essen auf den Tisch, Bier kaltstellen, Musik an – und schon is a bisserl Wiesn dahoam. 🍺🥨🎶
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👗 Kleidung – Dirndl & Lederhose
Muss man zur Oktoberfest-Party unbedingt im Dirndl oder in der Lederhose erscheinen? Na ja – müssen muss man gar nix. Aber Spaß macht’s schon! 😄
Wer mag, schmeißt sich ins Dirndl, zieht die Lederhose an oder holt wenigstens ein kariertes Hemd aus dem Schrank. Auch Trachtenwesten, Hüte oder ein fesches Tuch sorgen schnell für ein bisserl Wiesn-Gefühl.
Dabei geht’s bei einer Oktoberfest-Party dahoam nicht darum, die perfekte Tracht zu tragen. Hauptsache, man fühlt sich wohl und hat Spaß dabei. Ob stilecht in Tracht oder einfach in Jeans und kariertem Hemd – erlaubt ist, was gefällt.
Wer es lockerer mag, kombiniert ein kariertes Hemd zur Jeans.
Accessoires: Filzhüte, Wanderstiefel oder dicke Wollsocken vervollständigen das Outfit.
Und wer wissen möchte, wie man die Schleife beim Dirndl bindet: Links heißt ledig, rechts vergeben, hinten verwitwet oder Kellnerin. Wobei man auf einer privaten Party vielleicht nicht gleich den Beziehungsstatus der Gäste analysieren sollte. 😉
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🎀 Deko – Blau, Weiß & a bisserl Wiesn
Für ein bisserl Wiesn-Gefühl braucht’s gar keine komplette Festzelt-Ausstattung. Blau und Weiß sind schon mal ein guter Anfang. 🩵🤍
Ein blau-weiß kariertes Tischtuch, passende Servietten, ein paar Wimpelketten und vielleicht Brezen, kleine Blumensträußchen oder bayerische Motive auf dem Tisch – schon schaut’s gleich ein bisschen zünftiger aus.
Auch leere Bierflaschen als Vasen, Holzbrettln für die Brotzeit oder ein paar rustikale Körbe passen wunderbar zur Oktoberfest-Atmosphäre. Wer es etwas üppiger mag, kann mit Girlanden, Luftballons und kleinen Deko-Fähnchen nachlegen.
Aber bitte nicht übertreiben: Es soll schließlich nach gemütlicher Wiesn und nicht nach dem Deko-Lager eines Souvenirshops aussehen. 😄
Am Ende gilt: Bier kalt, Brezen auf dem Tisch und ein bisserl Blau-Weiß – mehr braucht’s manchmal gar nicht für die Wiesn dahoam.
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🎶 Musik – von Blasmusik bis Wiesn-Hit
Was wäre eine Oktoberfest-Party ohne die passende Musik? Eben. Neben zünftiger bayerischer und österreichischer Musik dürfen auch die großen Mitsing-Klassiker nicht fehlen. Schließlich soll irgendwann nicht mehr nur am Tisch gesessen, sondern auch geschunkelt, gesungen und getanzt werden.

DJ Lauter Wirtz hat dafür schon mal was vorbereitet: In seiner Wiesn-Playlist treffen Franzl Lang und Hubert von Goisern auf die Rockaholixs Buam, voXXclub und jede Menge Party-Klassiker. Von „In München steht ein Hofbräuhaus“ über „Koa Hiatamadl“ und „Rock mi“ bis zu „Country Roads“, „Atemlos“ und „Live Is Life“ ist für ziemlich jede Stimmung etwas dabei.
Also Musik an, Bier auf und die Nachbarn schon mal freundlich vorwarnen. 🍺🎶
Zurück zu Wos gibt’s denn do?
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📖 Ein bisschen Geschichte
Ein paar Hintergründe zu einem der beliebtesten Volksfeste in Deutschland.
Was ist das Oktoberfest eigentlich?
Heute denken wir beim Oktoberfest an große Bierzelte, Maßkrüge, Fahrgeschäfte, Dirndl, Lederhosen und „O’zapft is!“. Angefangen hat das Ganze allerdings ziemlich anders – nämlich mit einer königlichen Hochzeit und einem Pferderennen.
Am 12. Oktober 1810 heiratete der bayerische Kronprinz Ludwig, der später als König Ludwig I. regieren sollte, die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Die Hochzeitsfeierlichkeiten dauerten mehrere Tage und am 17. Oktober gab es zum Abschluss ein großes Pferderennen vor den Toren Münchens. Dazu war auch die Bevölkerung eingeladen.
Das Pferderennen kam offenbar so gut an, dass beschlossen wurde, es im folgenden Jahr zu wiederholen. Und damit war die Tradition des Oktoberfests geboren. 1811 kam zusätzlich ein Landwirtschaftsfest dazu. Aus dem anfänglichen Pferderennen entwickelte sich über die Jahrzehnte ein immer größeres Volksfest. Fahrgeschäfte, Buden, Schausteller und schließlich die großen Bierzelte kamen nach und nach dazu.
Warum heißt es Oktoberfest, wenn es im September stattfindet?
Das ist tatsächlich kein Fehler im Kalender. 😄
Das Oktoberfest wurde zunächst tatsächlich im Oktober gefeiert. 1872 wurde der Beginn in den September vorverlegt, weil das Wetter dort meist freundlicher und wärmer ist. Das Fest endet traditionell am ersten Sonntag im Oktober – ein kleines Stück Oktober bleibt also übrig. Der Name durfte natürlich bleiben.
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Und woher kommt eigentlich „Wiesn“?
Die Wiese, auf der 1810 das Pferderennen stattfand, wurde zu Ehren der Braut Theresienwiese genannt. Den Münchnern war der Name auf Dauer ein bisserl lang – und so wurde daraus im Sprachgebrauch einfach „d’Wiesn“.
Wer also auf die Wiesn geht, geht eigentlich auf die Wiese der Therese. Und aus dem Hochzeitsfest von 1810 wurde über mehr als 200 Jahre eines der größten Volksfeste der Welt.
Von der königlichen Hochzeit zum Volksfest, vom Pferderennen zur Achterbahn und vom Festplatz vor den Toren Münchens zur weltberühmten Wiesn – ganz schön was los gewesen in den letzten 200 Jahren. 🍺🎡🥨
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🌾 Und was hat die Wiesn mit Erntedank zu tun?
Ein bisschen schon – aber das Oktoberfest ist nicht aus einem Erntedankfest entstanden.
Bereits 1811, also nur ein Jahr nach dem ersten Pferderennen, kam zum Oktoberfest ein Landwirtschaftsfest hinzu. Dort wurden landwirtschaftliche Leistungen, Tiere und neue Entwicklungen in der Landwirtschaft präsentiert. Damit bekam die Wiesn schon früh neben dem Feiern auch eine landwirtschaftliche Seite.
Das passt natürlich wunderbar zur Jahreszeit: Im September und Oktober ist die Ernte weitgehend eingebracht, und traditionell ist das eine Zeit zum Feiern und Danksagen.
So gesehen steckt im Oktoberfest tatsächlich ein kleines Stück Erntedank-Gefühl – auch wenn seine eigentliche Geburtsstunde eine königliche Hochzeit und ein Pferderennen waren.
Vom Hochzeitsfest zum Pferderennen, vom Landwirtschaftsfest zur großen Wiesn-Gaudi: Da hat sich in über 200 Jahren einiges angesammelt. 🍎🌾🍺
Zurück zu Wos gibt’s denn do?
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Häufig gestellte Fragen zum Oktoberfest und den Bayerischen Schmankerl (FAQ)
Was ist das Oktoberfest eigentlich?
Das Oktoberfest, von den Münchnern liebevoll „Wiesn“ genannt, ist das größte Volksfest der Welt. Seine Ursprünge liegen im Jahr 1810: Zur Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese gab es ein großes Pferderennen. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit die heutige Wiesn.
Warum heißt es Oktoberfest, wenn es schon im September beginnt?
Das erste Oktoberfest fand tatsächlich im Oktober statt. Seit 1872 beginnt das Fest bereits im September, weil das Wetter zu dieser Jahreszeit meist angenehmer ist. Der Name Oktoberfest ist geblieben – und ein paar Tage im Oktober gibt’s schließlich immer noch.
Warum heißt das Oktoberfest „Wiesn“?
Der Festplatz heißt offiziell Theresienwiese – benannt nach Prinzessin Therese. Im bayerischen Sprachgebrauch wurde daraus „d’Wiesn“. Deshalb geht man auf die Wiesn und nicht „auf die Wiesen“.
Was isst man traditionell auf dem Oktoberfest?
Zu den Klassikern gehören unter anderem Wiesn-Hendl, Schweinshaxe, Schweinsbraten, Weißwurst, Leberkäse, Brezen, Obazda, Kartoffelsalat und Kraut. Dazu kommen zahlreiche süße Schmankerl wie Kaiserschmarrn, Apfelstrudel oder gebrannte Mandeln. Auf der Wiesn gibt es inzwischen natürlich auch vegetarische und vegane Angebote.
Was sind typische bayerische Schmankerl?
„Schmankerl“ ist ein schönes bayerisches Wort für besondere Leckerbissen. Dazu gehören Klassiker wie Obazda, Weißwurst, Leberkäse, Brezen, Fleischpflanzerl, Schweinsbraten, Haxen, Knödel, Kraut und Kartoffelsalat. Bei einer Oktoberfest-Party daheim darf es aber ruhig auch einmal ein bayerischer Burger oder eine Brizza sein.
Was darf bei einer Oktoberfest-Party zu Hause nicht fehlen?
Ganz klar: Bier, Brezen und etwas Deftiges zum Essen. Dazu passen Obazda, Wurstsalat, Weißwurst oder Leberkäse. Wer es etwas umfangreicher mag, ergänzt Knödel, Kraut, Kartoffelsalat und natürlich etwas Süßes. Und mit Musik, blau-weißer Deko und Tracht wird aus der Küche schnell eine kleine Wiesn dahoam.
Muss man Weißwürste vor zwölf Uhr essen?
Traditionell sagt man: „Eine Weißwurst darf das Zwölfuhrläuten nicht hören.“ Früher war das tatsächlich sinnvoll, weil die frische Weißwurst ohne moderne Kühlung schnell verderben konnte. Heute sind die hygienischen und kühltechnischen Bedingungen andere – trotzdem gehört der alte Spruch einfach zur bayerischen Weißwurstkultur.
Wie viele Weißwürste bestellt man?
Hier wird’s bayerisch! 😉 Traditionell bestellt man eine einzelne Weißwurst oder mehrere, aber kein „Paar Weißwürste“. Wer also drei möchte, bestellt drei Weißwürste. Und wer auf Nummer sicher gehen will, sagt einfach: „Drei Weißwürscht, bitte!“
Was gehört zu einer bayerischen Brotzeit?
Eine g’scheite Brotzeit braucht gar nicht viel: gutes Brot, Brezen, Obazda, Käse, Wurst, Radieserl oder Rettich und vielleicht noch einen herzhaften Aufstrich. Dazu ein kühles Bier – fertig ist die bayerische Gemütlichkeit.
Welche Beilagen passen zu bayerischen Hauptgerichten?
Kartoffeln gehen natürlich immer. Aber auch Semmelknödel, Kartoffelknödel, Spätzle, Sauerkraut, Bayrisch Kraut, Krautsalat und Kartoffelsalat sind klassische Begleiter. Wichtig ist nur: Die Beilage soll nicht bloß „dabei“ sein – sie muss ordentlich Soße aufnehmen können! 😋
Was gibt es auf der Wiesn zum Nachtisch?
Nach Haxe und Schweinsbraten darf es ruhig noch etwas Süßes sein. Klassiker sind Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Dampfnudeln und gebrannte Mandeln. Gerade die gebrannten Mandeln bringen mit ihrem Duft sofort ein Stück Jahrmarkt- und Wiesn-Gefühl nach Hause.
Muss man auf einer Oktoberfest-Party Dirndl oder Lederhose tragen?
Nein. Eine Kleiderordnung gibt es nicht. Dirndl und Lederhose gehören zwar fest zum Wiesn-Bild, Pflicht sind sie aber nicht.
Für die Party dahoam gilt deshalb: Anziehen, worin Du Dich wohlfühlst – und wenn’s Tracht sein darf, umso besser.
Braucht eine Oktoberfest-Party unbedingt bayerische Musik?
Nicht unbedingt – aber sie macht die Sache deutlich lustiger. 😄 Von Blasmusik und Polka über Alpenrock bis zu den großen Mitsing-Hits darf auf der Wiesn-Playlist eigentlich alles landen, was zum Schunkeln, Singen und Tanzen einlädt.
Und wenn irgendwann „Country Roads“ läuft, ist es sowieso zu spät für eine musikalische Diskussion. 🍺🎶
Ist das Oktoberfest eigentlich ein Erntedankfest?
Nein, das Oktoberfest ist nicht als Erntedankfest entstanden. Bereits 1811 kam allerdings ein Landwirtschaftsfest dazu. Damit bekam die Wiesn schon früh einen landwirtschaftlichen Bezug. Die Verbindung zur Erntezeit und zum Feiern nach einer erfolgreichen Saison passt also durchaus – die eigentliche Geburtsstunde des Oktoberfests war aber die königliche Hochzeit mit anschließendem Pferderennen.
Kann man bayerische Schmankerl auch modern interpretieren?
Aber freilich! 😄 Gerade bei einer Oktoberfest-Party zu Hause darf experimentiert werden. Weißwurst-Burger, Bavarian Cheeseburger oder Brizza zeigen, dass bayerische Küche nicht immer nach altem Rezeptbuch funktionieren muss.
Tradition ist schließlich schön – aber ein bisserl Spaß darf schon sein.
Warum heißt es „bayerisch“ und nicht „bayrisch“?
Beides gibt es – aber „bayerisch“ ist die offizielle und standardsprachliche Schreibweise. „Bayrisch“ ist die verkürzte, ebenfalls gebräuchliche Form und orientiert sich stärker an der gesprochenen Sprache.
Das Bundesland heißt offiziell Bayern, das Adjektiv dazu lautet bayerisch. Deshalb findest Du auf offiziellen Dokumenten, in der Standardsprache und auch bei Bezeichnungen wie „Bayerische Staatsregierung“ oder „Bayerisches Bier“ die Schreibweise mit -ey-.
„Bayrisch“ ist dagegen keineswegs falsch. Es klingt etwas mundartlicher und passt deshalb wunderbar, wenn es um Sprache, Tradition oder einen lockeren Titel geht – zum Beispiel „Bayrische Schmankerl“ oder „a bayrische Brotzeit“.
Kurz gesagt:
👉 Bayerisch = Standard und offiziell
👉 Bayrisch = umgangssprachlich und mundartlich
Und auf dieser Seite? Da dürfen beide nebeneinander stehen. Schließlich geht’s hier um bayerische Tradition und um a bisserl bayrische Gemütlichkeit. 😉
Zurück zu Wos gibt’s denn do?
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Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de
Gutes Gelingen beim Kochlöffel Schwingen!
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Eine Übersicht der Rezepte findest Du auf Rezepte – Lecker Wirtz.

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