Außen herrlich knusprig, innen locker und saftig – genau so sollte ein selbstgebackenes Brot sein. Und das Beste: Dafür brauchst Du keinen Steinbackofen. Ein Dutch Oven sorgt durch seine massive Gusseisenwand für ideale Backbedingungen und liefert oft sogar bessere Ergebnisse als ein normaler Backofen. In diesem Rezept zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du ein aromatisches Mischbrot im Dutch Oven backst und worauf Du dabei achten solltest.
Dopfbrot Übersicht
Was ist ein Dopfbrot?
Warum funktioniert Brot im Dutch Oven so gut?
Welcher Dutch Oven eignet sich zum Brotbacken?
Rezept Dopfbrot
Tipps für Dein perfektes Dopfbrot
Fehler beim Brotbacken
Mein Fazit zum Brotbacken im Dutch Oven
Alternativen für Brotrezepte im Dutch Oven K4
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Rezept Dopfbrot
Was ist ein Dopfbrot?
Ein Dopfbrot ist ein Brot, das in einem Dutch Oven oder einem gusseisernen Bräter gebacken wird. Durch den geschlossenen Garraum entsteht besonders viel Dampf, wodurch das Brot außen herrlich knusprig und innen wunderbar locker wird.

Das Ergebnis, ein außen knuspriges und innen lockeres, saftiges Mischbrot, das sehr lecker schmeckt. Wenn Du keinen Dutch Oven hast, kannst Du auch einen Bräter nehmen.
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Was, darin kann man auch backen?
Ja, wie ich festgestellt habe, sogar besser als im Elektrobackofen. Durch die gusseiserne Hülle des Dutch Oven wird die Hitze gleichmäßiger verteilt. Durch den Deckel ist der Dutch Oven geschlossen und die Feuchtigkeit bleibt länger im Backprozess im Brotteig erhalten.

Warum funktioniert Brot im Dutch Oven so gut?“
Wer zum ersten Mal ein Brot im Dutch Oven backt, fragt sich oft, warum das Ergebnis so viel besser wird als im normalen Backofen. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Der Dutch Oven schafft nahezu perfekte Bedingungen zum Brotbacken.
Das massive Gusseisen speichert die Wärme hervorragend und gibt sie gleichmäßig an den Teig ab. Dadurch wird das Brot von allen Seiten gleichmäßig gebacken und entwickelt eine schöne, kräftige Kruste.
Gleichzeitig bleibt der Deckel während des Backens geschlossen. Die Feuchtigkeit, die aus dem Teig austritt, kann nicht entweichen und bildet im Inneren des Dopfes eine natürliche Dampfatmosphäre. Genau dieser Dampf sorgt dafür, dass das Brot in den ersten Minuten noch einmal kräftig aufgeht. Bäcker sprechen dabei vom Ofentrieb.
Erst wenn das Brot sein maximales Volumen erreicht hat, beginnt die Kruste richtig auszubilden. Das Ergebnis ist außen herrlich knusprig und aromatisch, während die Krume innen locker, luftig und angenehm saftig bleibt.
Ich war selbst überrascht, wie gut Brot im Dutch Oven gelingt. Seitdem backe ich Mischbrote, Kartoffelbrote und viele andere Brotsorten lieber im Dopf als im Elektrobackofen. Das Ergebnis überzeugt mich jedes Mal aufs Neue – und spätestens wenn das noch warme Brot angeschnitten wird und die Küche nach frischem Brot duftet, weißt Du auch warum.
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Welcher Dutch Oven eignet sich zum Brotbacken?
Für dieses Rezept verwende ich einen ft9. Er bietet ausreichend Platz für etwa ein Kilogramm Teig.

Kleinere Modelle wie ft6 oder K4 eignen sich ebenfalls, ergeben aber entsprechend kleinere Brote.

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Rezept Dopfbrot
Das Weizenmahl kannst Du auch durch Dinkelmehl ersetzen.
550 g Wasser, lauwarm
1 Päckchen Trockenhefe oder ½ Würfel Hefe (mit der Trockenhefe habe ich die besten Erfahrungen gemacht)
300 g Weizenmehl Typ 550
200 g Dinkelmehl Typ 1050
250 g Roggenmehl Typ 1150
100 g Weizenvollkornmehl Typ 1600
3 TL Salz
4 TL Zucker
Optional Gewürze:
frisch gemahlener Kümmel
Kardamom
oder Brotgewürz

Ich arbeite beim Backen gerne mit einem kurzen Vorteig. Dazu vermische ich das lauwarme (ca. 35 °C) Wasser mit dem Zucker, der Hefe und 4 EL Weizenmehl und lasse das Ganze ca. 10-15 min ruhen.
In dieser Zeit bereite ich den Dutch Oven ft 9 vor. Ich schneide mir aus einem Backpapier ein kreisrundes Stück aus, was etwas größer als e der Dopfboden ist und lege es hinein.
So, der Vorteig ist durch, jetzt die restlichen Zutaten in die Schüssel und etwas 10 min kneten oder in einem geeigneten Küchengerät langsam (!) kneten lassen.
Ist der Rohteig fertig, gebe ich ihn in eine bemehlte Schüssel, lege ein feuchtes (!) sauberes Geschirrtuch darüber und stelle das Ganze an einen dunklen Ort mit Zimmertemperatur.
Warum ein Vorteig?
Der Vorteig sorgt dafür, dass die Hefe optimal aktiviert wird. Gleichzeitig entwickelt sich bereits das erste Aroma und der Hauptteig geht später gleichmäßiger auf.
Hinweis an der Stelle zum Thema Teiggare
Es grenzt an Wissenschaft und bedarf eines Backmeisters den Zusammenhang zwischen Mehltyp, Eiweißgehalt des Mehls, Hefeart, Temperatur und Hydration (Wassermenge) sowie der Garzeit zu berechnen. Die Garzeit ist die Zeit, in der sich dank der Hefe die im Mehl vorhandenen Stärke und Eiweiße zu einem langmoleküligen Teig verbinden.
Zu lange gegarter Teig fällt beim Backen schnell zusammen und zu kurz gegarter Teig geht nicht richtig auf oder geht zu schnell auf und es gibt Risse und ausgequellte Stellen. Alles schon mal erlebt?
Ich hatte das Glück auf einen Backblog von Marcel Paa zu stoßen. Hier werden ausführlich Hintergründe erläutert und anhand von Beispielen die einzelnen Schritte, mögliche Fehler, deren Auswirkungen und ein Menge Fachwissen zu Mehl und Teig geliefert.
Wie erkenne ich die richtige Gare?
Eine der häufigsten Fragen beim Brotbacken lautet: Wann ist der Teig eigentlich bereit für den Backofen? Leider gibt es darauf keine Zeitangabe, die immer passt. Raumtemperatur, Mehl, Hefe und sogar die Luftfeuchtigkeit beeinflussen, wie schnell sich ein Brotteig entwickelt. Mit etwas Übung bekommst Du aber schnell ein Gefühl dafür.
Stockgare – der erste Aufstieg
Nachdem alle Zutaten gut miteinander verknetet wurden, beginnt die Stockgare. So nennen Bäcker die erste Ruhephase des Teiges.
In dieser Zeit arbeitet die Hefe auf Hochtouren. Sie bildet Kohlendioxid, wodurch der Teig langsam an Volumen gewinnt. Gleichzeitig entwickelt sich das Klebergerüst, das später für eine lockere Krume sorgt.
Für dieses Rezept lasse ich den Teig etwa eine Stunde in einer leicht bemehlten Schüssel ruhen. Ein feuchtes Geschirrtuch verhindert, dass die Oberfläche austrocknet. Ein warmer, zugfreier Platz in der Küche ist dafür ideal.
Stückgare – jetzt bekommt das Brot seine Form
Nach der Stockgare wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mehrmals gefaltet und anschließend zu einer schönen Kugel geformt. Durch das Falten entsteht Spannung im Teig, die später für einen guten Ofentrieb sorgt.
Nun folgt die Stückgare. Dabei ruht der bereits geformte Teigling noch einmal etwa 30 bis 60 Minuten. In dieser Zeit entspannt sich der Teig und gewinnt weiter an Volumen.
Ist die Stückgare abgeschlossen, kommt der Teig direkt in den Dutch Oven und anschließend in den Backofen.
Der Fingerdrucktest
Mit einem einfachen Trick kannst Du überprüfen, ob der Teig bereit zum Backen ist.
Drücke mit einem leicht bemehlten Finger etwa einen Zentimeter tief in den Teig.
- Die Delle springt sofort wieder zurück: Der Teig braucht noch etwas Zeit.
- Die Delle kommt langsam zurück und bleibt leicht sichtbar: Perfekt! Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Backen.
- Die Delle bleibt vollständig bestehen: Der Teig ist wahrscheinlich bereits übergar und kann beim Backen zusammenfallen.
Keine Sorge, wenn es beim ersten Mal nicht perfekt klappt. Brotbacken ist keine exakte Wissenschaft, sondern ein Handwerk, das man mit jedem Brot ein wenig besser beherrscht. Ich habe auch schon Brote gebacken, die eher rustikal aussahen – geschmeckt haben sie trotzdem hervorragend.
Mein Tipp: Verlasse Dich nicht ausschließlich auf die Uhr, sondern beobachte Deinen Teig. Mit jedem Brot lernst Du ihn besser kennen und entwickelst schnell ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt.
Ansonsten hilft ausprobieren.
Neulich habe ich einen Pizzateig mit lievito madre und 48 h Garzeit im Kühlschrank gemacht. Das Ergebnis war sensationell. Alle Familienmitglieder waren erstaunt wie gut die Pizza war. Sie war nicht mehr nah dran am Original, sie war so gut, wie das Original. Rezept folgt.

Allerdings tue ich mich schwer mit der Idee schon 2-3 Tage vor dem Pizzaessen den Teig zu machen. Es soll durch das Einfrieren der Rohlinge einen Weg geben, den ich bislang nicht mit diesem Teig probiert habe.
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In der einen Stunde Garzeit kann man sich wundervoll mit Marcel Paas Backseite beschäftigen, wie ich finde.
Raus mit dem Teig und auf einer bemehlten, sauberen Arbeitsfläche ca. 12 Mal falten. Du knetest den Teig von innen nach außen, schlägst ihn dann von den Rändern nach innen zusammen und drehst ihn um 90 Grad auf der Arbeitsfläche. Nun werden diese Schritte wiederholt. So kommen kleine Luftbläschen in den Teig, die sich später ausdehnen und für eine lockere Krume sorgen.

Der am Ende zu einer Kugel geformte Teig kommt in den Dopf mit dem Backpapier. Ich schneide die Oberfläche nicht zu tief (1-3 mm) ein und streue, wenn mir danach ist, Kümmelkörner und etwas grobes Meersalz darüber.
Stretch & Fold
Durch das mehrmalige Falten entsteht Spannung im Teig. Dadurch entwickelt sich später eine lockere, großporige Krume und das Brot erhält mehr Volumen.
Warum überhaupt einschneiden?
Das Einschneiden verhindert unkontrollierte Risse und ermöglicht dem Brot, gezielt aufzugehen. Ähnlich ist das auch bei der Wurst. (Siehe geplatzte Würstchen – nie wieder!)
Schieb in den Ofen rein – Jetzt wird gebacken
Der Dopf kommt jetzt in den nicht (!) vorgeheizten Elektrobackofen oder auf den verschließbaren Gasgrill, den ich mittels Thermometer gut steuern kann. Auf Kohle habe ich das Rezept noch nicht ausprobiert!
240 ° C, 40 min mit geschlossenem Deckel und ca. 10 min Restbackzeit mit offenem Deckel, wobei ich in den letzten 5 min schon den Ofen abschalte.
Die Haltbarkeit ist begrenzt, da das Brot meist sehr schnell aufgegessen wird.

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Tipps für Dein perfektes Dopfbrot
✔ Mehl vor dem Backen sieben
✔ Wasser nicht heißer als 35 °C
✔ Salz nie direkt auf die Hefe
✔ Teig lieber etwas feuchter
✔ Geduld bei der Gare
✔ Brot vollständig auskühlen lassen
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Fehler beim Brotbacken
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Brot bleibt flach | Übergare | Gare verkürzen |
| Krume kompakt | Untergare | länger gehen lassen |
| Kruste weich | Deckel zu lange geschlossen | letzte 10 Minuten offen |
| Brot reißt | nicht eingeschnitten | Oberfläche einschneiden |
| Boden zu dunkel | Unterhitze zu stark | Rost höher setzen |
Kerntemperatur
Ein fertig gebackenes Brot hat eine Kerntemperatur von etwa 96–98 °C.
Mein Fazit zum Brotbacken im Dutch Oven
Brotbacken im Dutch Oven gehört für mich inzwischen zu den schönsten Arten zu backen. Mit wenigen Zutaten entsteht ein herrlich aromatisches Mischbrot, das außen knusprig und innen wunderbar saftig ist. Und das Beste: Mit jedem Brot sammelst Du neue Erfahrungen und wirst schnell immer besser.
Wenn Du Dein Dopfbrot nachgebacken hast oder eigene Tipps hast, freue ich mich über Deinen Kommentar. Vielleicht hast Du ja auch schon mit Sauerteig, Körnern oder anderen Mehlsorten experimentiert.
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Alternativen für Brotrezepte im Dutch Oven K4
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Rezept Dopfbrot
Was ist ein Dopfbrot?
Ein Dopfbrot ist ein Brot, das in einem sogenannten Dutch Oven bzw. Dopf gebacken wird. Durch den geschlossenen Topf bleibt die Feuchtigkeit besser erhalten, was eine knusprige Kruste und eine lockere, saftige Krume erzeugt.
Kann man Dopfbrot auch im normalen Backofen ohne Dutch Oven backen?
Ja — es funktioniert auch in einem Bräter mit Deckel oder einem ähnlichen, ofenfesten Behälter. Wichtig ist, dass der Topf gut hitzebeständig ist und dass man den Dampf möglichst gut einschließt, besonders in der Anfangsphase des Backens.
Welche Garzeiten und Temperaturen sind ideal für Dopfbrot?
Für das Lecker-Wirtz Rezept: Ofen auf ca. 240 °C (nicht vorheizen, wenn im Topf) mit geschlossenem Deckel für etwa 40 Minuten, dann ca. 10 Minuten ohne Deckel, manchmal mit leicht reduzierter Hitze in den letzten Minuten.
Wie wird der Teig am besten vorbereitet (Vorteig, Ruhezeiten, Kneten)?
Ein kurzer Vorteig (z. B. mit Wasser, Hefe, Zucker und etwas Mehl) ca. 10-15 Minuten ruhen lassen, dann den Hauptteig langsam kneten (manuell oder mit Küchenmaschine) und ausreichend Gehzeiten einplanen. Auch das Falten bzw. Formen („stretch & fold“) helfen, Luftstruktur einzubauen.
Welche Mehltypen eignen sich, und kann man sie variieren?
Im Rezept werden verschiedene Mehltypen verwendet: Weizenmehl Typ 550, Dinkel Typ 1050, Roggen Typ 1150, Weizenvollkorn Typ 1600. Ja, man kann Mehltypen variieren – z.B. Weizen durch Dinkel ersetzen oder mehr Roggenanteil einbringen. Die Hydration (Wassermenge), Teigruhe und Knetdauer müssen dann eventuell angepasst werden.
Warum sollte man den Topf nicht vorheizen?
Im Rezept wird empfohlen, den Dutch Oven nicht vorzuheizen. Damit wird der Ofentrieb besser – wenn der Teig im Topf langsam auf Temperatur kommt, kann er sich gleichmäßig entwickeln. Außerdem schützt dies die Form und reduziert Temperaturschocks.
Wie bekommt man eine knusprige Kruste beim Dopfbrot?
Durch hohe Temperatur, geschlossener Deckel in der Anfangszeit, und am Ende das Öffnen des Topfs bzw. Abnehmen des Deckels, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Möglich ist auch ein Einschnitt (z. B. ein-/zweimal mit einer scharfen Klinge) sowie das Besprühen oder Beschäumen des Brotteigs mit Wasser vor dem Backen.
Wie lagert man Dopfbrot, damit es länger frisch und lecker bleibt?
Am besten bei Raumtemperatur, in einem Brotkasten oder einem Leinen- bzw. Baumwolltuch / Beutel, damit das Brot atmen kann. Nicht im Kühlschrank lagern, denn dort trocknet Brot schneller aus. Überstehende Scheiben können eingefroren werden.
Wie lange hält sich Dopfbrot?
Das hängt von Mehltyp, Feuchtigkeit und Lagerung ab. Mischbrote wie dieses halten meist 3-5 Tage bei guter Lagerung. Vollkorn- oder Roggenanteile und dicke Kruste verlängern die Frische etwas.
Welche Fehler passieren häufig beim Backen im Dopf und wie vermeidet man sie?
Zu wenig Gare (Teig geht nicht genug) → Brot wird dicht und nicht luftig
Zu viel Gare → Teig fällt zusammen
Zu niedrige Temperatur oder Deckel zu früh öffnen → Kruste wird nicht knusprig
Topfmaterial nicht ofenfest oder nicht heiß genug → ungleichmäßiges Backen
Kein Einschneiden der Oberfläche → Risse an ungewohnten Stellen
Muss ich den Dutch Oven einfetten?
Nein. Wenn Du Backpapier verwendest, ist Einfetten nicht notwendig. Möchtest Du das Brot direkt im Dutch Oven backen, kannst Du den Boden leicht mit Mehl oder Hartweizengrieß bestäuben oder den Dopf dünn mit hitzebeständigem Öl einfetten. Backpapier erleichtert besonders Anfängern das Herausnehmen des Brotes.
Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe verwenden?
Ja. Ein Päckchen Trockenhefe entspricht etwa einem halben Würfel frischer Hefe (ca. 21 g). Beide Varianten funktionieren gut. Ich selbst bevorzuge Trockenhefe, da sie länger haltbar ist und für mich sehr zuverlässige Ergebnisse liefert.
Kann ich Sauerteig verwenden?
Ja. Das Rezept lässt sich auch mit Sauerteig backen. Der Geschmack wird dadurch kräftiger und das Brot bleibt häufig länger frisch. Da Sauerteig anders arbeitet als Hefe, verändern sich jedoch Gehzeiten und Flüssigkeitsmenge. Wer noch wenig Erfahrung mit Sauerteig hat, startet am besten zunächst mit dem Heferezept.
Wie groß sollte der Dutch Oven sein?
Für dieses Rezept eignet sich ein Dutch Oven der Größe FT9 oder ein vergleichbarer Topf mit etwa 8 bis 9 Litern Fassungsvermögen. Kleinere Modelle funktionieren ebenfalls, allerdings sollte die Teigmenge entsprechend reduziert werden, damit das Brot genügend Platz zum Aufgehen hat.
Warum klebt mein Teig?
Ein leicht klebriger Brotteig ist völlig normal und sorgt später oft für eine besonders lockere Krume. Ist der Teig jedoch sehr weich, kann das an einer zu hohen Wassermenge, einem Mehl mit geringer Wasseraufnahme oder einer zu kurzen Knetzeit liegen. Etwas Mehl auf den Händen und der Arbeitsfläche hilft beim Formen, ohne zu viel zusätzliches Mehl in den Teig einzuarbeiten.
Wie lange muss der Teig gehen?
Für dieses Rezept beträgt die erste Gare etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur. Nach dem Formen folgt die Stückgare von ungefähr 30 bis 60 Minuten. Die genaue Gehzeit hängt jedoch von Raumtemperatur, Hefe, Mehl und Wassermenge ab. Der Teig sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben, aber noch genügend Spannung besitzen.
Kann ich das Brot über Nacht gehen lassen?
Ja. Besonders aromatisch wird das Brot, wenn der Teig über Nacht langsam im Kühlschrank reift. Verwende dafür etwas weniger Hefe und decke den Teig gut ab. Die lange Gare verbessert Geschmack, Krume und Bekömmlichkeit.
Kann ich das Brot im Kühlschrank gehen lassen?
Ja. Die sogenannte kalte Gare ist bei vielen Brotrezepten sogar ausdrücklich erwünscht. Durch die langsame Gärung entwickelt der Teig mehr Aroma und lässt sich später leichter verarbeiten. Vor dem Backen sollte der Teig etwa 30 bis 60 Minuten Raumtemperatur annehmen.
Warum wird mein Brot zu dunkel?
Wird das Brot zu dunkel, war die Backtemperatur möglicherweise etwas zu hoch oder die Backzeit zu lang. Jeder Backofen und jeder Grill heizt etwas unterschiedlich. Nimm den Deckel bei Bedarf etwas früher ab oder reduziere die Temperatur in den letzten Backminuten leicht.
Muss ich Backpapier verwenden?
Nein. Backpapier ist keine Pflicht, erleichtert aber das Einsetzen und Herausnehmen des Brotes erheblich. Besonders bei weichen Teigen verhindert es außerdem das Ankleben am Boden des Dutch Ovens.
Kann ich das Brot direkt im Dopf backen?
Ja. Viele Brotbäcker backen ihr Brot direkt im Dutch Oven. Wichtig ist, dass der Dopf sauber eingebrannt ist und der Teig nicht festklebt. Für Anfänger ist Backpapier jedoch meist die einfachere und sicherere Lösung.
Welche Kerntemperatur sollte Brot haben?
Ein fertig gebackenes Mischbrot sollte im Inneren eine Kerntemperatur von etwa 96 bis 98 °C erreichen. Mit einem Einstichthermometer lässt sich der perfekte Garpunkt ganz einfach überprüfen.
Warum reißt mein Brot auf?
Unkontrollierte Risse entstehen meist durch eine zu kurze Gare oder weil die Oberfläche nicht eingeschnitten wurde. Mit einem flachen Schnitt von etwa einem Zentimeter Tiefe kann sich das Brot beim Ofentrieb gezielt ausdehnen und reißt deutlich kontrollierter auf.
Kann ich Körner in den Teig geben?
Ja. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam oder Haferflocken eignen sich hervorragend. Größere Mengen Körner nehmen Wasser auf. Deshalb solltest Du die Wassermenge gegebenenfalls leicht erhöhen oder die Körner vorher einweichen.
Kann ich das Rezept halbieren?
Ja. Das Rezept lässt sich problemlos halbieren. Verwende dann möglichst auch einen kleineren Dutch Oven, damit das Brot nicht zu flach wird. Die Backzeit kann sich um einige Minuten verkürzen.
Wie friere ich Brot richtig ein?
Lasse das Brot vollständig auskühlen und friere es anschließend entweder im Ganzen oder bereits in Scheiben ein. Luftdicht verpackt hält es sich etwa drei Monate. Einzelne Scheiben können direkt aus dem Gefrierfach im Toaster oder Backofen aufgebacken werden.
Welches Mehl eignet sich am besten?
Für ein aromatisches Mischbrot eignet sich eine Kombination aus Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl besonders gut. Weizen sorgt für Elastizität, Dinkel bringt ein nussiges Aroma und Roggen verleiht dem Brot eine kräftige Note. Auch Vollkornmehl kann teilweise verwendet werden, benötigt jedoch meist etwas mehr Wasser.
Warum wird die Kruste weich?
Eine weiche Kruste entsteht häufig, wenn das Brot nach dem Backen nicht ausreichend ausdampfen kann. Lasse das Brot deshalb auf einem Gitter vollständig auskühlen. Wird es noch warm eingepackt, sammelt sich Feuchtigkeit und die Kruste verliert ihre Knusprigkeit.
Wie bekomme ich eine besonders luftige Krume?
Eine lockere Krume entsteht durch ausreichend Kneten, eine gut entwickelte Glutenstruktur, die richtige Gare und das mehrmalige Falten des Teiges. Außerdem sollte der Teig nicht zu trocken sein. Etwas Geduld zahlt sich beim Brotbacken fast immer aus.
Kann ich Brot auf Kohle backen?
Ja. Ein Dutch Oven wurde ursprünglich genau dafür entwickelt. Das Brot kann sowohl mit Briketts als auch mit Holzkohle gebacken werden. Wichtig ist eine möglichst gleichmäßige Hitze von oben und unten. Da Kohle schwieriger zu regulieren ist als ein Backofen oder Gasgrill, empfiehlt sich für Einsteiger zunächst das Backen im Ofen oder auf dem Gasgrill. Mit etwas Übung gelingen auf Kohle jedoch hervorragende Brote mit einer besonders rustikalen Kruste.
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Noch keinen Dopf?
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Bezugsquellen

Petromax Feuertopf ft9 (Dutch Oven mit Standfüßen) inkl. Deckelheber*


Petromax Kastenform k4 mit Deckel*
Sauerländer BBCrew Dutch Oven: Rezepte, Tipps und heiße Kohlen*
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Lecker-Wirtz Shop
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Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de
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Dopfbrot – ein sehr leckeres Mischbrot aus dem Dutch Oven.

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