Espresso

Espresso oder caffè?

Espresso, was kann ich darüber noch schreiben, was noch nicht geschrieben wurde?

Nichts.

Der professionelle Caffé Zubereiter wird Barista (Weiblich Bariste, Mehrzahl Baristi) genannt. Das italienische Wort bedeutet soviel wie Barkeeper. Ein Barista versteht sich als Künstler, der mit der richtigen Mischung und sorgfältiger Zubereitung die perfekte Crema für seine Gäste zaubert. Obwohl der Barista in Deutschland kein anerkannter Ausbildungsberuf ist, gibt es doch einige Lehrgänge bei denen man neben Theorie über die Ausgangsstoffe (Kaffeebohnen und Wasser) viel über die Geheimnisse erfährt. Mehr über die Ausbildung kannst Du auf der Seite https://www.roastmarket.de/magazin/barista-kurse/ erfahren.

Un caffè per favore

Die einzige richtige Art, um in Italien einen Espresso zu bestellen, denn er heißt dort schlicht „caffè“. Und den trinken die Italiener im Stehen und nicht wie z.B. wir Deutschen, im Sitzen. Den Kaffe, den wir bei uns kennen, draußen nur Kännchen, gibt es schlichtweg im Heimatland des Caffès nicht.

In Italien gibt es ein Glas Wasser zum Caffè und nicht im selbigen.

Welche Bohnen werden für Espresso verwendet

Meistens kommen die Sorten Arabica und Robusta sowie Mischungen (Blends) dieser beiden Sorten zum Einsatz. Espressobohnen werden länger geröstet als herkömmliche Kaffeebohnen, wodurch sie zum einen einen stärkeren Geschmack haben und zum anderen weniger Säure, da diese beim längeren Erhitzen zerfällt.

Zubereitung von Espresso

Die gerösteten Bohnen werden frisch gemahlen. Beim Mahlgrad oder anders ausgedrückt der Korngröße des gemahlenen Pulvers kommt es zum einen auf die weitere Verwendung und zum anderen auf die Bohne an.

Man unterscheidet in fein, mittel und grob. Während für Filterkaffee eher ein grober Mahlgrad verwendet wird, werden Espressobohnen für Vollautomaten fein gemahlen.

Wer, wie ich, seinen Caffè im Bialetti zubereitet nimmt am besten einen mittleren Mahlgrad. Der kleine Espressokocher „La Mokka“ aus Aluminium oder Edelstahl ist nach Renato Bialetti benannt, der 1933 den weltberühmten achteckigen Caffèkocher erfunden hat.

Bei herkömmlichen Kaffeezubereitungen wird heißes Wasser über gemahlene Kaffeebohnen, die sich in einem mit Filterpapier ausgelegten Kaffeefilter befinden, gegossen. Das Wasser entzieht dem Pulver die Aroma- und Farbstoffe und wird in einer Kanne aufgefangen.

Im Gegensatz dazu wird beim Caffè Wasserdampf mit Überdruck durch die gemahlenen Bohnen geleitet.

Den Artikel werde ich später noch ergänzen, da es ab hier etwas technisch wird.

Verschieden Espresso Formen

Caffè
– alla nocciola  – Espresso mit Haselnussgeschmack . Eine Spezialität aus Neapel.
– correto – Espresso mit Schuss (meist Grappa)
– doppio – Ein Espresso mit zusätzlich Koffein.
– fredo – Kalter Espresso mit Eiswürfel und Zucker.
– latte – Espresso mit ein bisschen Milchschaum
– macchiato – Espresso mit einem Klecks Milchschaum
– shakerato – Heißer Espresso wird über Eiswürfel gegossen und mit etwas Zucker geschüttelt.
Cappuccino – Espresso mit heißem Milchschaum der umgerührt wird. Mit Sahne geht gar nicht!
Latte macchiato – Heiße Milch und Milchschaum mit einem Klecks Espresso

Rechtschreibung

Heißt es jetzt Kaffee, Caffè oder Café? Kaffe ist das deutsche Wort für einen mit kochendem Wasser aufgebrühten Kaffe, in der Regel ca. 150 ml. Caffè hingegen ist das italienische Wort für Espresso. Café ist das französische Wort für Kaffee, das sich in Deutschland zudem als Bezeichnung für das Haus, in dem der Kaffee getrunken wird, durchgesetzt hat. Das Café ist in Deutschland das Kaffee-Haus.

Coffe ist die englische Bezeichnung für Kaffee. Allerdings darf man in Amsterdam im Coffeshop nicht unbedingt Kaffee erwarten. Hier werden deutlich stärkerer Drogen im Gegensatz zum Koffein legal verkauft.

In der Schweiz sind zudem Kafi oder Kaffi gebräuchlich, in der Türkei spricht man vom khave und der Norddeutsche sagt „Tass-Kaff“ frei nach Werner oder einfach Kafe.

Den Ursprung als dieser Worte wird im Heimatland der Kaffeesträucher in Äthiopien vermutet. Die Region im Südwesten des Lands heißt nämlich Kaffa.,

Mehrzahl von Espresso

Einer der größten Irrtümer in Deutschland ist, dass die Mehrzahl von Espresso „Espressos“ heißen soll, obwohl das teilweise so auch im Internat zu finden ist. Das Wort Espresso stammt aus dem lateinischen Sprachraum und daher muss der Plural korrekt Espressi heißen.

Allerdings kommt kein Italiener auf die Idee „due espressi“ zu bestellen. In Italien oder im italienischen Restaurant bzw. Bar bestellt man „due caffè“, da man auch im Singular „un caffè“  bestellt. Wie gesagt, den „Espresso“ gibt es in Italien und vielen anderen Ländern nicht.

 

Verwendung

Nach dem Essen oder einfach so zur Zeitung am Morgen oder mit Freunden am Nachmittag. Ideen für ein Menu italiano findest Du unter dem Link.

 

Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de

Gutes Gelingen beim Kochlöffel Schwingen!

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Espresso oder caffè? Von Arabica bis Zubereitung.

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