May the force be with you! - may the forth

May the force be with you! – may the forth

May the force be with you! – may the forth (4. Mai). Für alle eingefleischten Star Wars Fans ein Muss, für den Rest sorgt der Ausdruck eher für unwissendes Stirnrunzeln. Wie können Sie auch ahnen, warum am 4. Mai weltweit der Star Wars Tag gefeiert wird.

May the force be with you!

In den Star Wars Filmen begrüßen und verabschieden sich die Jedi Ritter mit dem Gruß „Möge die Macht mit Dir sein!“, was im Englischen Original „May the force be with you!“ lautet.

Und hier kommt der 4. Mai ins Spiel, der im Englischen „May the forth“ heißt. Ok, jetzt dämmert’s auch dem Rest der Galaxie.

Yoda Cocktail

Wer direkt zum May the force – Cocktail will, bitte den Link anklicken. Den Rest nehme ich mit auf eine kleine Reise.

Den Yoda Cocktail hatte ich vor ein paar Jahren irgendwo in den weiten des irdischen Internets entdeckt und fand ihn ganz niedlich. Ein Rezept dazu gab es nicht und heut findest Du viele unterschiedliche Mixturen. Mit den beiden Oliven und Kiwi Scheiben (oder Limetten Scheiben) erinnert er etwas an Yoda, den Vorsitzenden des Jedi Rats und Lehrmeister von Luke Skywalker, der sich in den ersten drei Teilen (die eigentlich Teil 4-6 sind aber vorher gedreht wurden), aufmacht gegen Darth Vader zu kämpfen. Dieser ist, wie sich im Laufe der Star Wars Trilogie herausstellt sein Vater. Nicht nur dass, Luke hat auch eine Schwester die als Prinzessin Leia Organa zusammen mit Han Solo und Chewbacca an seiner Seite mit den Rebellen gegen das Imperium kämpfen.

The Mandalorian

Leider verstirbt Yoda im alter von 900 Jahren nach Lukes Ausbildung, nur um eins mit der Macht zu werden. Viele Jahre später, Disney hatte mittlerweile die Rechte an Star Wars aufgekauft und brachte einige Spin-Offs rund um die Geschichte sowie Fortsetzungen um das Imperium, die Rebellen und die Kinder der Protagonisten aus den ersten beiden Kinofilm Staffeln auf den Markt.

In einer dieser Serien „The Mandalorian“ wird die  Geschichte des mandalorianischen Kopfgeldjägers Din Djarin erzählt, der fünf Jahre nach dem Ende des Imperiums erzählt. Es geht um Groku, ein kleines Baby, das große Ähnlichkeit mit Yoda hat und von ihm beschützt wird.

Unter den eingefleischten Star Wars Fans der ersten Stunde entbrannten viele Diskussionen ob das alles so ok ist. – In diese Diskussion möchte ich mich nicht einmischen, bis auf einen Punkt.

Der Geschichtenerzähler

Unsere Welt lebt vom Geschichtenerzählen. Früher am Lagerfeuer unter dem sternenklaren Himmel oder in der Höhle mit Malereien an den Wänden gab es die, die Geschichten erzählten und ein staunendes Publikum, die im Feuerschein gebannt den Worten lauschten. Einige dieser Geschichten wurden mündlich von Generation zu Generation weitergetragen. Fahrende Kaufleute, reisende Jäger und auch Priester (Magus) und Schamanen trugen diese Geschichten von einem Lagerfeuer zum anderen und verbreiten sie.

Dabei geschah, was auch noch heute vielfach passiert. Die Geschichten änderten sich. Manche dieser Geschichten waren Überlieferungen echter Ereignisse, andere Träume oder einfach Märchen, die sich jemand ausgedacht hatte, vielleicht um ein Bildnis zu schaffen damit etwas verdeutlicht werden konnte. Und damit ändert sich die Geschichte.

Erst war das Wort, dann kam das Buch

„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis.“

Schriftzeichen gibt es seit ca. 6.000 Jahren, wie wir heute glauben. Welches das älteste Schriftstück ist und wo sie erfunden wurde ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt. Mit Sicherheit zählen  das Gilgamesch Epos und die ersten Entwürfe der Tora mit dazu.

Die Geschichten wurden aufgezeichnet und nachlesbar weitergegeben, solange es jemanden gab, der die Schriftzeichen lesen und schreiben konnte. Im Falle der sumerischen Keilschrift und der ägyptischen Hieroglyphen ist bekannt, wie schwer es war diese  zu entziffern, nachdem es über 1.000 und mehr Jahre niemanden gab, der sie lesen konnte.

Auch heute noch gibt es völlig unbekannte Schriftwerke, wie z.B. das Voynich-Manuskript.

dann kamen die Bilder

Nein, die Bilder kamen vorher. An den Höhlenwänden und auf Tierfellen wurden mit Kohle, Kreide und anderen Farben Erlebtes festgehalten. Älteste Zeichnungen sind mittels moderner Radio-Carbon Methoden auf 73.000 Jahre rückzudatieren.

und die Musik?

Ab wann der Gesang entstanden ist, ist unklar, wahrscheinlich zusammen mit der Sprache vor über 150.000 Jahren. Älteste Instrumente sind heute auf ca. 40.000 Jahre zurück datierbar. Und irgendwann dazwischen wurden sie beim Geschichtenerzählen mit eingebracht. Ein nachgemachter Tier Ruf hier, Stampfen mit den Füßen, rhythmisches Klatschen und Schreien gehörten bestimmt auch dazu.

Doch irgendwann zwischen Persern und Ägyptern fing die Menschen an, auch mit Musik Geschichten zu erzählen und die Harmonielehre zu entdecken. Das Aufzeichnen von Noten soll in einer frühen Form bereits vor 4.000 Jahren in Keilschrift nachgewiesen worden sein. erst zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert entwickelte sich das uns heute bekannte Notationssystem.

Ab 1887 konnten Töne aufgezeichnet werden, eine frühe Form der Schalplatte und des Grammophons wurde von Emile Berliner beim Patentamt angemeldet.

dann lernten die Bilder laufen

Ein paar Jahre zuvor, im Jahre 1872, gelang es dem Fotografen Eadweard Muybridge eine Serie von Fotos mit einem galoppierenden Pferd so ablaufen zu lassen, dass der Eindruck von bewegten Bildern entstand. Thomas Alva Edison erfand um 1891 den Kinetograph (Aufzeichnungsgerät ) und den Kinetoskop (Projektionsgerätes).

Einer der berühmtesten Filme dieser Zeit ist „Die Einfahrt eines Zuges auf dem Bahnhof Ciotat“. Sie wurde Januar 1896 welturaufgeführt.

Der Rest ist ganz großes Kino.

Kurz gesagt

Geschichte(n) verändern(t) sich. – Das Geschichtenerzählen bleibt.

(und manchmal schweift der Geschichtenerzähler beim Erzählen immer weiter ab…)

May the force – Cocktail

1 Kelchglas
1 Stück braunes Packpapier, Backpapier oder etwas Jutestoff
2 schwarze Oliven
1 Spaghetti oder einen dünnen Holzspieß
1 Kiwi
2 Eiswürfel
100 ml grüner Saft (in meinem Fall Kiwi Saft)
optional 20 ml Wodka oder ähnliches

Zunächst das Papier so zurecht schneiden, dass es um das Glas gewickelt werden kann. Es soll aussehen wie ein lockerer Mantel.

Die Kiwi in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Sie sollte lieber etwas zu hart, als zu reif sein. Etwas neben der Mitte einen senkrechten Schnitt in das Fruchtfleisch machen und die Kiwischeiben wie auf dem Bild zu sehen an das Glas stecken.

Die Oliven auf dem halbierten Spaghetti aufspießen und auf das Glas legen.

2 Eiswürfel in das Glas,  geben und mit dem grünen Saft auffüllen. Wer will gibt noch einen Schuss Wodka oder ähnliches dazu.

Ein mint-grüner Cocktail in einem Cocktaikelch, der mit einem Stück braunen Papier umwickelt ist. Zwei halbe Kiwischeiben und zwei schwarze Oliven auf einem Spaghetti geben den Cocktail eine Note von Yoda aus Star Wars. May the force be with you! - may the forth
May the force be with you! – may the forth

Ich habe für unsere Gäste eine ganze Yodagruppe, nein keine Yogagruppe, gemacht und mit ein paar Groku Figürchen auf einem grünen Tablett dekoriert.

Weitere Cocktails

Eine Liste weiterer Longdrinks und Cocktails findest Du im verlinkten Artikel.

 

Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de

Gutes Gelingen beim Kochlöffel Schwingen!

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Lecker Wirtz schwarz weiß

 

 

 

Eine Übersicht der Rezepte findest Du auf Rezepte – Lecker Wirtz.


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