Food-Fotografie – ein Thema, das mich seit ich meinen Blog schreibe (2018) immer stärker betrifft. Habe ich zunächst auf Rezepte, die Technik des Blogs (WordPress und Plugins) sowie SEO geachtet, habe ich mit den Accounts auf Instagram und Pinterest schnell gemerkt, dass ein gutes Foto einen wichtigen Beitrag für den Erfolg ist.
Seit 2018 habe ich auf Lecker-Wirtz mehrere tausend Food-Fotos veröffentlicht. Viele davon waren anfangs technisch korrekt, aber langweilig. Erst durch Instagram, Pinterest und zahlreiche Experimente habe ich verstanden, worauf es bei guten Food-Fotos wirklich ankommt.
Dieser Artikel richtet sich mehr an Foodblogger, die ihre ersten Kenntnisse im Bereich Food-Foto verbessern wollen oder an Fotografen, die noch etwas Inspirationen für das Thema Food suchen. An alle Profis unter meinen Lesern gerichtet: Ich freue mich auf eure Anmerkungen und Anregungen.
Zum Aufbau des Artikels
Zunächst ist dieser Artikel ein Grundgerüst, das ich in den kommenden Jahren mit weiteren Artikeln ergänzen werde. Vieles davon aufgrund eigener Erfahrung und Ausprobierens.
Übersicht Food-Fotos
Aus eigener Erfahrung
Was macht eine gutes Foodfoto aus?
Emotionen
Beleuchtung
Gestaltung
Weitere Aspekte
Technik
Food-Fotografie mit dem Smartphone
Eigener Stil
KI Fotos
Zusammenfassung und Checkliste
Food-Fotografie ist eine Kunst
Mit Food-Fotografie Geld verdienen
Meine Checkliste für bessere Food-Fotos
FAQ Häufig gestellte Fragen zur Food Fotografie
Aus eigener Erfahrung
“Ich koche um zu essen, nicht um zu fotografieren.” – So bin ich, wie die meisten Food-Blogger auch, in mein Hobby eingestiegen. Schnell habe ich meine Grenzen erkannt, wenn es darum geht einen Teller Gulasch, eine Erbsensuppe oder einen Becher Punsch zu fotografieren. Ich habe mich immer gefragt, wie kann ich das verbessern.


Mein erster Ansatz, das Essen in den Mittelpunkt zu rücken und in Vollaufnahme zu fotografieren war eine erste Idee. Dabei musste ich feststellen, dass ich die Bilder nicht neu aufnehmen kann, wenn alles gegessen wurde und es Fehler gab.
Schlechte Fotos
Dazu zählen, falsche Belichtung, Unschärfe, Flecken auf dem Geschirr, Störungen im Hintergrund und viele mehr.

Was würde ich heute anders machen?
Perspektive ändern
frische Kräuter als Farbtupfer
mehr Licht von der Seite
weiterer Bildausschnitt

Was würde ich heute anders machen?
Perspektive ändern
Schatten vermeiden
Das Gericht mit Beilagen auf einem Teller anrichten
Die Unterlage vorher abwischen.
Oft sind meine Fotos technisch in Ordnung aber irgendwie langweilig.

Was würde ich heute anders machen?
Der Kleks Senf ist zu klein
Die Perspektive würde ich ändern
Besser auf einem Tisch mit Kölsch Glas im Hintergrund

Was würde ich heute anders machen?
Perspektive ändern
Beleuchtung ändern
Manche vereinen auch einige Punkte und sind auch einfach so schlecht.

Was würde ich heute anders machen?
Fische fotografieren ist nicht so einfach
Das Bild ist unscharf und langweilig
1-2 Zitronenscheiben (besonder auf das Auge)
frische Petersilie
leicht schräge Perspektive
besser Beleuchtung

Was würde ich heute anders machen?
Schärf richtig einstellen
Nie in einen Backofen in Betrieb fotografiere
Den Kürbis vorher rausnehmen und auf einem Teller anrichten
Gute Food-Fotos
Es gab und gibt aber auch immer wieder Fotos, die mich und andere begeistert haben.

Was klappt hier gut?
Beleuchtung und Perspektive machen Appetit
Die Kräuter könnten noch etwas besser verteilt sein

Was klappt hier gut?
Beleuchtung, Perspektive und Präsentation machen Lust zum Reinbeißen

Was klappt hier gut?
Auch hier sind Beleuchtung und Perspektive gut gewählt
Leicht unscharfer Hintergrund

Was klappt hier gut?
Ein schönes Farbenspiel der Zutaten
Die Perspektive könnte etwas schräger sein

Warum funktioniert das Bild?
helle sommerliche Farben
geringe Tiefenschärfe
ruhiger Hintergrund
Dessert füllt das Bild aus
sofort erkennbar

Was klappt hier gut?
Die Zusammenstellung der Gewürze lassen einen das Bild förmlich riechen
Volle Konzentration und minialistischer Ansatz
KI-Bilder/AI-Food
Mit Bildgeneratoren wie z.B. Nightcafe.studio habe ich auch ein bisschen rumexperimentiert, insbesondere für meine Cocktailserie. (Stand 2022)
Seit 2026 nutze ich chatgpt für Fotos und bin hier deutlich zufriedener.


Wie ich mich verbessert habe und wie Du das viel schneller als ich machen kannst, werde ich Dir in den weiteren Schritten erläutern.
Wichtige Fragen zu KI Fotos
Kennzeichnung
Mit der rasanten Entwicklung von Bildgeneratoren wird die Frage nach der Kennzeichnung von KI-Bildern immer wichtiger. Während KI-generierte Bilder für Illustrationen, Titelbilder oder kreative Projekte interessante Möglichkeiten bieten, sollten Leser bei Rezepten und Foodblogs wissen, ob sie ein tatsächliches Kochergebnis oder ein künstlich erzeugtes Bild sehen.
Ich empfehle daher, KI-generierte Bilder transparent zu kennzeichnen. Das schafft Vertrauen und vermeidet Missverständnisse. Ein einfacher Hinweis wie „Dieses Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt“ genügt meist bereits.
Besonders bei Rezepten halte ich Authentizität für wichtig. Leser möchten sehen, wie ein Gericht tatsächlich aussieht, wenn sie es nachkochen. Echte Fotos vermitteln dabei oft mehr Glaubwürdigkeit als perfekt inszenierte KI-Bilder.
KI kann dennoch sinnvoll eingesetzt werden, beispielsweise für:
- Titelbilder und Illustrationen
- Ideenfindung und Moodboards
- Social-Media-Grafiken
- Darstellungen von Rezepten, die noch nicht fotografiert wurden
- kreative Bildkompositionen
Letztlich sollte KI die Food-Fotografie ergänzen und nicht vollständig ersetzen. Wer offen mit dem Einsatz von KI umgeht, stärkt langfristig das Vertrauen seiner Leser.
Google-Richtlinien
Eine häufige Frage lautet, ob Google KI-generierte Bilder negativ bewertet. Die kurze Antwort: Nein.
Google unterscheidet nicht danach, ob ein Bild mit einer Kamera aufgenommen oder mit einer KI erstellt wurde. Entscheidend ist vielmehr, ob die Inhalte für den Nutzer hilfreich, relevant und vertrauenswürdig sind.
Dennoch solltest Du einige Punkte beachten:
- KI-Bilder sollten den Inhalt des Artikels sinnvoll unterstützen.
- Rezeptfotos sollten möglichst das tatsächlich zubereitete Gericht zeigen.
- Leser erwarten bei Rezepten und Produkttests authentische Bilder.
- Irreführende Darstellungen können das Vertrauen der Besucher beeinträchtigen.
- Transparenz schafft Glaubwürdigkeit. Wenn ein Bild vollständig mit KI erstellt wurde, kann ein entsprechender Hinweis sinnvoll sein.
Gerade bei Foodblogs halte ich KI-Bilder vor allem für Illustrationen, Titelbilder oder kreative Ideen für sinnvoll. Die eigentlichen Rezeptbilder sollten möglichst zeigen, was tatsächlich aus dem Rezept entsteht. Das schafft Vertrauen bei den Lesern und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie Deine Rezepte nachkochen.
Mein persönlicher Ansatz lautet daher: KI als hilfreiches Werkzeug einsetzen, aber echte Food-Fotografie nicht ersetzen.
Authentizität
I kann heute beeindruckende Food-Fotos erzeugen. Perfekte Lichtstimmungen, makellose Zutaten und eine Präsentation wie aus einem Hochglanzmagazin sind oft nur wenige Mausklicks entfernt.
Für Rezeptblogs stellt sich jedoch die Frage nach der Authentizität. Leser möchten in der Regel sehen, wie ein Gericht tatsächlich aussieht, wenn sie das Rezept nachkochen. Ein echtes Foto zeigt nicht nur das Ergebnis, sondern dokumentiert auch die Erfahrung des Kochs oder der Köchin.
Ich nutze KI-Bilder gerne für Illustrationen, Titelbilder oder kreative Projekte. Bei Rezepten bevorzuge ich jedoch echte Fotos meiner eigenen Gerichte. Sie sind vielleicht nicht immer perfekt, zeigen aber genau das, was auf meinem Teller gelandet ist.
Gerade diese Echtheit schafft Vertrauen. Wer ein Rezept nachkocht und ein ähnliches Ergebnis erzielt wie auf dem Foto, wird eher wiederkommen als jemand, der feststellt, dass das KI-generierte Bild mit der Realität wenig gemeinsam hat.
Mein Tipp: Nutze KI dort, wo sie einen Mehrwert bietet, aber lass Deine Leser erkennen, welche Bilder künstlich erzeugt wurden und welche das tatsächliche Kochergebnis zeigen. Transparenz schafft Glaubwürdigkeit.
Einsatz bei Rezeptbildern
Gerade bei Rezepten sehe ich den Einsatz von KI-Bildern kritisch. Ein Rezeptfoto sollte dem Leser zeigen, wie das Gericht tatsächlich aussieht, wenn es nachgekocht wird. KI-generierte Bilder sind häufig optisch perfekt, entsprechen aber nicht immer dem realen Ergebnis.
Wer ein Rezept nachkocht und ein völlig anderes Resultat erhält als auf dem Foto dargestellt, wird möglicherweise enttäuscht. Deshalb verwende ich für meine Rezepte bevorzugt echte Fotos der zubereiteten Gerichte.
Anders sieht es bei Illustrationen, Titelbildern oder kreativen Beiträgen aus. Hier können KI-Bilder eine interessante Ergänzung sein, beispielsweise um Themen, Stimmungen oder Ideen zu visualisieren, die sich nur schwer fotografieren lassen.
Meine Empfehlung lautet daher:
- Rezeptbilder möglichst selbst fotografieren.
- KI-Bilder für Illustrationen, Grafiken und kreative Projekte nutzen.
- KI-generierte Bilder transparent kennzeichnen.
- Die Erwartungen der Leser nicht durch unrealistische Darstellungen enttäuschen.
Langfristig werden KI und klassische Food-Fotografie vermutlich nebeneinander existieren. Für einen Rezeptblog bleiben authentische Fotos aus meiner Sicht jedoch ein wichtiger Vertrauensfaktor.
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Was macht eine gutes Food-Foto aus?
Wenn wir kochen, zubereiten und essen sprechen wir als Koch unsere Gäste an. Die freuen sich auf einen guten Geschmack, eine interessante Textur und ein schön angerichtetes Essen. Kurz gesagt auf Aussehen, Geruch und das Gefühl im Mund. Diese müssen harmonieren. Oft steht das Essen in Zusammenhang mit Vorspeisen, Getränken, einem hübsch gedeckten Tisch evtl. mit ein paar Accessoires.
Als Foodblogger willst Du aber auch die Köche (Chefs), Gastronomen und andere Foodblogger ansprechen. Bei denen steht nicht nur das perfekte Produkt im perfekten Ambiente ganz oben auf der Liste sondern auch Zubereitung, das Arbeitsumfeld Küche oder gar die Herkunft der Zutaten.
Zielgruppe definieren
Bevor Du also loslegst und wild drauf losknippst, wie ich das gemacht habe, ist es wichtige Deine Zielgruppe zu definieren.
-> 1. Wenn soll das Foto erreichen?
Daraus leitet sich eine weitere Frage ab, wo finde ich meine Zielgruppe, das ist aber eher ein Marketingthema und keine reines Foodfoto Thema. (Vielleicht schreibe ich dazu auch mal was.)
Welchen Inhalt möchtest Du rüberbringen?
Nachdem Du weißt, bzw. Dir im Klaren geworden bist, wenn Du ansprechen möchtest, kommt in der Vorbereitung direkt die zweite wichtige Frage auf. Was soll dein Foto transportieren?
Essen sieht nicht nur gut aus, es duftet und es schmeckt gut. (Sollte es jeden Falls). Am Ende starren wir unser Essen nicht an, sondern nehmen es zu uns. Bei der Gesamtbewertung eines Essens oder gar mehrerer Gänge spielen Geschmack und Geruch sicher eine deutlich größere Bedeutung als das Aussehen. Natürlich soll das Essen nett angerichtet sein.
Bei einem Foto (und auch einem Video) hingegen kommen diese beiden wichtigen Faktoren Geschmack und Geruch überhaupt nicht rüber.
Das ist fatal. Aber es gibt einen kleinen Umweg. Geschmack und Geruch wecken Emotionen und Assoziationen. Wer etwas isst erinnert sich an einen Ort, andere Menschen, ein Gefühl und verknüpft damit etwas. Auch wenn Du etwas das aller erste Mal isst oder einen neuen Geschmack/Geruch entdeckst, werden sofort Emotionen geweckt und in Deinem Gehirn verankert.
Warum das so ist? Es hat unseren Vorfahren nicht nur das Überleben erleichtert sondern gesichert. Ohne Geschmack und Geruch hätten Sie Dinge gegessen, die ungesund sein könnten oder die Fährten zu Tieren und anderen Nahrungsquellen nicht entdecken können.
-> 2. Was soll das Foto vermitteln?
Was passiert beim Betrachter des Bildes?
Doch zurück zu unserem Food-Foto. Was soll beim Anblick Deines Fotos mit dem Zuschauer geschehen? Möchtest Du, dass er auf den Beitrag klickt, Dein Foto liked, Deine Website aufruft, Lust auf das Rezept oder die Kochtipps erhält? Oder soll er dazu bewegt werden ein Produkt wie Küchenutensilien, Gewürze oder Zutaten bei Dir zu kaufen?
-> 3. Was ist Dein Ziel?
Zusammenfassung der Vorbereitung
Bevor Du fotografierst oder in Technik-beschaffen los eilst, mach Dir Gedanken über diese drei Fragen und schreibe Dir Deine Antworten auf. Sie sind Grundlage Deines späteren Erfolgs.
-> 1. Wenn soll das Foto erreichen?
-> 2. Was soll das Foto vermitteln?
-> 3. Was ist Dein Ziel?
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Emotionen
Die Emotionen, die der Anblick eines Gerichts auslösen habe ich ja schon oben angedeutet. Mit Deinem Foto regst Du die Gedanken Deiner Zuschauer an und vermittelst Ihnen eine kleine Geschichte. Diese Geschichte ist idealerweise nach dem AIDA Prinzip aufgebaut, vielleicht kennst das noch jemand aus Präsentationen (PowerPoint) oder dem Marketing.
AIDA steht für: Anziehung, Interesse, Begehren (Desire), Aktion. Das heißt nichts anderes als das Dein Bild anziehend sein soll, Interesse auf mehr weckt und das Begehren auslöst, mehr darüber zu erfahren und einem Link oder einer Website zu folgen oder gar etwas zu kaufen.
Wenn Du das Storytelling vertiefen möchtest, empfehle ich Dir nach der “Heldenreise im Storytelling” zu suchen. Sehr spannend und obwohl sehr tief in andere Themen eindringend auch für Blogger äußerst interessant.
Geschichte erzählen
Jedes Gericht hat eine Geschichte. Überlege, welche Emotionen du mit deinem Foto vermitteln möchtest und wie du diese visuell umsetzen kannst.
“Wie man das wohl zubereitet?”, “Wenn der/die das schafft, kann ich das auch.”
Stimmung erzeugen
Die Farbgebung, die Beleuchtung und die Komposition beeinflussen die Stimmung des Bildes.
Neben der Harmonie des Bildes gilt es auch eine Spannung zu erzeugen.
“Toll in Szene gesetzt!”
Appetit anregen
Mache das Essen oder die Zubereitung zum Hauptdarsteller und zeige seine besten Seiten.
“Das möchte ich auch können!”, “Das sieht aber lecker aus!
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Beleuchtung
Natürliches Licht
Weiches, indirektes Tageslicht ist ideal. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, da sie harte Schatten erzeugt.
Künstliches Licht
Softboxen oder Reflektoren können das Licht weichzeichnen und unerwünschte Schatten reduzieren.
Lichtrichtung
Experimentiere mit verschiedenen Lichtrichtungen, um unterschiedliche Effekte zu erzielen. Seitenlicht betont die Textur und hebt Konturen hervor, Gegenlicht schafft eine dramatische Atmosphäre und betont ebenfalls die Konturen. Oberlicht simuliert natürliches Licht und erzeugt weiche Schatten.
Reflektoren und Klemmen
Reflektoren am besten einfache Styropor-Platten helfen, Schatten auszugleichen. Mit Klemmen und Stativen kannst Du diese in die gewünschten Positionen bringen.
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Gestaltung
Komposition
Der Aufbau des Bildes ist entscheidend. Nutze die Drittelregel, um interessante Perspektiven zu schaffen.
Farben
Achte auf einen harmonischen Farbabgleich. Komplementärfarben können für einen starken Kontrast sorgen, während analoge Farben eine ruhige Atmosphäre erzeugen.
Perspektive
Experimentiere mit verschiedenen Perspektiven, um das Essen von unterschiedlichen Seiten zu zeigen.
Hintergrund
Ein unaufdringlicher Hintergrund lenkt den Blick auf das Essen.
Holz, Tischdecke oder Kachelmotive eignen sich sehr gut. Unter dem Stichwort “FoodyBoard Hintergrund“* findest Du zahlreiche Anregungen für Dein Setup. (*Affiliate Link)
*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. – Diese Links sind mit *Affiliate Link gekennzeichnet und führen auf die jeweiligen Produkte mit meiner Tracking ID leckerwirtz-21.
Geschirr und Besteck
Nimm hochwertiges, sauberes und beschädigungsfreies Geschirr. Das Besteck sollte keine Fingertapsen haben.
Accesoires und Requisiten
Accesoires und Requisiten verleihen Seinen Bildern Charakter und Tiefe zu verleihen. Neben Besteck und Geschirr liefern Sie die “Hintergrundstimmung”. Schau mal bei den Großeltern, auf dem Flohmarkt oder in den Kleianzeigen nach alten Kaffeemühlen, Schneidebrettern, Ausstechformen und sonstigen Gegenständen.
Aber auch Weinflaschen und Gläser, Kräuter, Gewürze sowie andere Zutaten können die Stimmung auf Deinen Food-Bildern positiv beeinflussen.
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Weitere Aspekte
Frische
Nutze frische Zutaten und bereite das Essen kurz vor dem Fotografieren zu.
Details
Achte auf kleine Details wie Tropfen, Krümel oder Beschlag, die das Bild lebendiger machen.
Styling
Dekoriere das Gericht dezent und passend.
Reinigung
Achte auf Sauberkeit in deinem Set-up.
Übung
Die beste Art, besser zu werden, ist viel zu üben und aus Fehlern zu lernen.
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Technik
Früher habe ich als Hobbyfotograf mit einer analogen SLR Kamera und später auch einer digitalen SLR Kamera allesmöglich fotografiert (Landschaften, Portraits, Makroaufnehmen von Blüten oder Insekten) und mich ein klein wenig mit den Themen Belichtung, Blende, Tiefenschärfe usw. beschäftigt.
Seit es Smartphones gibt und insbesondere seit diese im digitalen Fotobereich stark weiterentwickelt wurden, fotografiere ich nahezu ausschließlich mit dem Smartphone.
Kamera und Objektiv
Eine DSLR oder spiegellose Systemkamera bietet dir die meisten Einstellungsmöglichkeiten. Ein Makroobjektiv ermöglicht detailreiche Nahaufnahmen, während ein Standardobjektiv für eine größere Perspektive geeignet ist.
Makro-Objektive mit Brennweiten wie 105 mm oder 85 mm sind für scharfe Bilder aus kurzer ideal. Alternativ kannst Du auch ein Standardzoomobjektive oder Festbrennweiten wie z.B. ein 50-mm-Objektiv verwenden.
Blende
Eine große Blende (niedrige Blendenzahl) sorgt für eine geringe Schärfentiefe und hebt das Hauptmotiv hervor. Eine kleinere Blende (höhere Blendenzahl) bringt mehr Details in den Fokus. Hier empfehle ich ausprobieren, was Dir bzw. Deinen Lesern gefällt.
Zweimal das nahezu gleich Bild links mit offener bzw. automatischer Blende, der Hintergrund ist scharf und rechts mit kleiner Blende (1,6 am iPhone) wo schon der hintere Tellerrand anfängt zu verschwimmen.
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Belichtung*
Achte auf eine ausgewogene Belichtung, um die Farben und Texturen des Essens nicht zu verfälschen. Ein Belichtungsmesser kann dabei helfen.
*wird noch ausführlicher beschrieben
Weißabgleich
Passe den Weißabgleich an, um die Farben des Essens realistisch darzustellen.
Stativ
Ein Stativ sorgt für scharfe Bilder, insbesondere bei längeren Belichtungszeiten oder Makroaufnahmen.
Smartphone
Die Smartphones der heutigen (2022) Generation besitzen viele Funktionen und sehr gute Auflösungen. Für den Webbereich und Socialmedia reichen sie mehr als aus, teilweise sind sie auch für den Printbereich geeignet. Ich kann Dir dazu raten, Dich intensiv mit den Funktionen vertraut zu machen und mal zu Tipps zu den jeweiligen Geräten im Web zu recherchieren. Du wirst erstaunt sein, was Dein Handy alles kann.
Beispielsweise:
Mit dem iPhone fotografieren
Mit dem Handy fotografieren
Bildbearbeitung
Neben der Erstellung des Bildes mit Fotoapparat oder Smartphone ist die nachgeschaltete Bearbeitung des Bildes eine Möglichkeit Farben zu verbessern, Die Belichtung in gewissen Rahmen zu verändern und Ausschnitte zu wählen.
Auf dem iPhone gibt es seit dem Modell 13 die Funktion “Freistellen”. Du tippst im Bild auf ein Objekt und hältst den Finger gedrückt auf dem Bildschirm. Nach 1-2 s läuft ein kleiner Rahmen um das gewünschte Objekt und Du kannst es freigestellt in andere Programme kopieren.
Auf meinem iPhone nutze ich häufig die automatische Korrektur und gelegentlich die Funktionen um Beleuchtung und Farbsättigung im Nachhinein zu ändern.
Auf https://www.canva.com/ findest Du zudem viele Möglichkeiten Deine Fotos zu bearbeiten, beschriften oder zu Collagen zusammenzustellen.
Food-Fotografie mit dem Smartphone
Ich mache alle meine Fotos mit dem Smartphone, zur Zeit ein IPhone 13 und bin zufrieden.
Meine wichtigsten Tipps
Linse reinigen
Tageslicht nutzen
2-fach statt Digitalzoom
Porträtmodus testen
leicht unterbelichten
näher ans Motiv gehen
mehrere Perspektiven fotografieren
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Eigener Stil
Im Laufe der Zeit ist es gut, wenn Du einen eigenen unverkennbaren bzw. wieder erkennbaren Stil entwickelst. Das dauert aber ein wenig. Du kannst auch mit verschiedenen Unterstilen für bestimmte Themen arbeiten wie z.B. Backen, Italienische Küche, Outdoor, Fingerfood oder BBQ.
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Tools und Prompts für KI Food-Fotos
Tipps für Anfänger (was ist ein Prompt, was muss da rein) und Anregungen für Fortgeschrittene findest Du auf der Seite

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Zusammenfassung und Checkliste
Vorbereitung
-> 1. Wenn soll das Foto erreichen?
-> 2. Was soll das Foto vermitteln?
-> 3. Was ist Dein Ziel?
-> Fasse “Deine Geschichte” zusammen, sie bestimmt die folgenden Punkte.
Set-Up
-> Wähle das richtige Gericht und die passende Location.
-> Bereite deine Ausrüstung vor.
-> Wähle Hintergründe, Geschirr, Besteck und Accessoires aus.
-> Stelle dein Licht auf.
Aufnahme
-> Finde die beste Perspektive und Komposition.
-> Achte auf die Belichtung und den Weißabgleich.
-> Fokussiere scharf und löse aus.
Nachbearbeitung
-> Bearbeite deine Bilder in einer Bildbearbeitungssoftware, um sie zu optimieren.
Zusätzliche Tipps:
Inspiration
Schaue dir die Arbeiten anderer Foodfotografen an, um neue Ideen zu bekommen.
Foodstyling-Kurse
Ein Kurs kann dir helfen, dein Wissen zu vertiefen.
Experimentieren
Habe keine Angst, neue Dinge auszuprobieren und deinen eigenen Stil zu entwickeln.
Mit diesen Anregungen bist du bestens gerüstet, um deine Foodfotografie auf das nächste Level zu heben!
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Food-Fotografie ist eine Kunst
Food-Fotografie ist eine Kunst für sich und erfordert einiges an Aufmerksamkeit für Details. Hier ein umfassender Leitfaden, der dir dabei hilft, appetitliche und ansprechende Food-Fotos zu kreieren.

Das Bild habe ich mit Nightcafe.studio erstellt. Prompt: “In one corner of a romantic kitchen a scene has been prepared for a photo shootings for foodpictures. You can see the finished dish, tripods, light installations, a camera and accessories. On a table there is a plate, knife and fork, the meal and a glas of wine next to the recipe book.” Allerdings hat es ein wenig gedauert, bis ich das bekommen habe, was ich wollte. Anschließend konnte ich das Bild mit “Upscaling” optisch verbessern.
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Mit Food-Fotografie Geld verdienen
Auch das ist möglich, wenn Du gut arbeitest. Entweder für andere Foodblogger, für Nahrungsmittelunternehmen oder Kochbuchherausgeber sowie für Stockfotos.
Das werde ich ergänzen, wenn ich soweit bin. Bis dahin empfehle ich Dir “mal im Web zu stöbern” oder einen professionellen Food-Fotografen zu fragen.
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In Bearbeitung
Essen fotografieren mit dem Handy
Die gute Nachricht vorweg: Für gute Food-Fotos brauchst Du heute keine teure Spiegelreflexkamera mehr. Die Kameras moderner Smartphones liefern eine erstaunlich hohe Bildqualität. Viele meiner Fotos auf Lecker-Wirtz entstehen mittlerweile ausschließlich mit dem iPhone.
Der größte Vorteil des Smartphones ist, dass Du es immer dabei hast. Gerade unterwegs im Restaurant, auf Reisen oder beim spontanen Kochen zu Hause kannst Du schnell und unkompliziert hochwertige Aufnahmen erstellen.
Reinige die Kameralinse
Das klingt banal, wird aber häufig vergessen. Schon ein kleiner Fettfilm von den Fingern kann Bilder unscharf und kontrastarm erscheinen lassen. Ein kurzes Abwischen mit einem Mikrofasertuch wirkt oft Wunder.
Nutze möglichst Tageslicht
Gutes Licht ist wichtiger als die Kamera selbst. Stelle Dein Gericht möglichst in die Nähe eines Fensters und nutze das natürliche Licht von der Seite. Der eingebaute Blitz des Smartphones sollte möglichst ausgeschaltet bleiben, da er häufig harte Schatten erzeugt und Speisen unnatürlich wirken lässt.
Gehe näher an das Motiv heran
Anstatt digital zu zoomen, solltest Du Dich lieber selbst etwas näher an das Gericht heranbewegen. So bleibt die Bildqualität erhalten und Details kommen besser zur Geltung.
Fotografiere aus verschiedenen Perspektiven
Es gibt nicht die eine perfekte Perspektive. Probiere mehrere Blickwinkel aus:
- von oben (Flat Lay) für Pizza, Kuchen oder Frühstück
- leicht schräg von vorne für Tellergerichte
- auf Augenhöhe für Burger, Torten oder Getränke
Oft entscheidet erst der Vergleich am Bildschirm, welches Bild am besten wirkt.
Nutze den Porträtmodus bewusst
Viele Smartphones bieten einen Porträtmodus, bei dem der Hintergrund unscharf dargestellt wird. Das kann sehr attraktiv aussehen und den Blick gezielt auf das Gericht lenken. Allerdings solltest Du prüfen, ob die Software die Kanten sauber erkennt.
Achte auf den Hintergrund
Ein unruhiger Hintergrund lenkt vom Essen ab. Holzoberflächen, Tischdecken, Schieferplatten oder spezielle Fotohintergründe eignen sich hervorragend. Manchmal reicht es bereits, störende Gegenstände aus dem Bild zu entfernen.
Mache mehrere Aufnahmen
Profis fotografieren selten nur einmal. Verändere kleine Details, die Perspektive oder den Bildausschnitt und nimm mehrere Varianten auf. Häufig ist erst später erkennbar, welches Bild wirklich überzeugt.
Nutze die Bildbearbeitung
Mit den integrierten Bearbeitungsfunktionen Deines Smartphones kannst Du Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung oder den Bildausschnitt optimieren. Oft reichen bereits kleine Korrekturen aus, um ein gutes Bild deutlich aufzuwerten.
Mein Fazit
Ein modernes Smartphone reicht für Foodblog, Instagram, Pinterest und sogar viele Druckanwendungen völlig aus. Viel wichtiger als die Technik sind gutes Licht, ein ansprechender Bildaufbau und etwas Übung. Wer regelmäßig fotografiert und seine Bilder kritisch betrachtet, wird schnell Fortschritte machen und mit jedem Gericht bessere Ergebnisse erzielen.
Die besten Hintergründe für Food-Fotos
Der Hintergrund hat einen großen Einfluss auf die Wirkung eines Food-Fotos. Er soll das Gericht unterstützen, ohne davon abzulenken. Dabei gilt: Das Essen ist der Hauptdarsteller, der Hintergrund die Bühne.
Holz – der Klassiker
Holzoberflächen gehören zu den beliebtesten Hintergründen in der Food-Fotografie. Sie wirken natürlich, warm und vermitteln Gemütlichkeit. Besonders rustikale Gerichte wie Eintöpfe, Brot, Grillgerichte oder regionale Spezialitäten profitieren von Holzstrukturen.
Schiefer und Stein
Dunkle Schieferplatten oder Steinoptiken erzeugen einen modernen und hochwertigen Eindruck. Sie eignen sich hervorragend für Fleischgerichte, Burger, Fisch oder Cocktails. Durch den Kontrast kommen Farben und Texturen der Speisen besonders gut zur Geltung.
Helle Hintergründe
Weiße oder helle Untergründe wirken freundlich und frisch. Sie passen besonders gut zu sommerlichen Gerichten, Salaten, Desserts oder mediterranen Rezepten. Gleichzeitig reflektieren sie Licht und erleichtern die Ausleuchtung.
Tischdecken und Stoffe
Stoffservietten, Tischdecken oder Leinentücher bringen Leben ins Bild und können farbliche Akzente setzen. Dabei sollte das Muster nicht zu dominant sein, damit die Aufmerksamkeit beim Gericht bleibt.
Kachel- und Fliesenoptik
Kachelmuster erinnern an Küchen, Bistros oder mediterrane Restaurants. Sie eignen sich gut für Tapas, Antipasti oder spanische und italienische Gerichte.
Food Boards und Fotountergründe
Speziell für Food-Fotografie entwickelte Hintergründe, sogenannte Food Boards oder FoodyBoards, bieten zahlreiche Strukturen und Farben. Sie sind leicht, flexibel einsetzbar und ermöglichen einen schnellen Wechsel der Bildstimmung.
Mein Tipp aus der Praxis
Für meinen Blog nutze ich häufig Holzoberflächen, Schieferplatten und neutrale Hintergründe. Dabei achte ich darauf, dass die Farben des Hintergrunds mit dem Gericht harmonieren. Ein heller Kartoffelsalat wirkt auf dunklem Schiefer oft spannender, während ein kräftiges Gulasch auf warmem Holz besonders appetitlich erscheint.
Weniger ist oft mehr
Gerade Anfänger machen häufig den Fehler, zu viele Muster, Farben oder Dekorationen einzusetzen. Ein ruhiger Hintergrund lenkt den Blick auf das Wesentliche: das Essen. Wenn der Betrachter zuerst den Hintergrund wahrnimmt, ist dieser meist zu dominant gewählt.
Welche Perspektive eignet sich für Food-Fotografie?
Die beste Perspektive hängt vom Gericht und der Geschichte ab, die Du mit Deinem Foto erzählen möchtest.
Aufnahme von oben (Flat Lay, 90°)
Diese Perspektive eignet sich besonders für Pizza, Kuchen, Salate, Frühstücks-Boards oder schön gedeckte Tische. Der Betrachter erhält einen guten Überblick über alle Zutaten und Details.
Schräg von vorne (ca. 45°)
Die 45-Grad-Perspektive ist ein guter Allrounder. Sie entspricht ungefähr dem Blickwinkel, den wir auch beim Essen am Tisch haben. Viele Gerichte wie Pasta, Aufläufe oder Fleischgerichte wirken aus dieser Perspektive besonders natürlich.
Auf Augenhöhe (0–15°)
Für Burger, Torten, Sandwiches, Cocktails oder gestapelte Desserts ist diese Perspektive oft die beste Wahl. Sie betont Höhe, Schichten und Strukturen des Gerichts.
Mein Tipp aus der Praxis:
Ich fotografiere fast jedes Gericht aus mehreren Blickwinkeln. Oft stellt sich erst später heraus, welche Perspektive das Essen am appetitlichsten wirken lässt. Gerade bei Smartphones kostet das nur wenige Sekunden und erhöht die Chance auf ein wirklich gelungenes Food-Foto erheblich.
Food-Fotografie für Instagram und Pinterest
Wer Food-Fotos nur für den eigenen Blog erstellt, hat andere Anforderungen als jemand, der zusätzlich auf Instagram oder Pinterest aktiv ist. Jede Plattform hat ihre eigenen Regeln und Nutzergewohnheiten.
Food-Fotos für Instagram
Auf Instagram entscheidet oft der erste Eindruck innerhalb weniger Sekunden. Das Bild muss sofort Aufmerksamkeit erzeugen.
Deshalb funktionieren hier besonders gut:
- Nahaufnahmen mit vielen Details
- kräftige Farben und starke Kontraste
- emotionale Szenen beim Kochen oder Servieren
- Menschen oder Hände im Bild
- ungewöhnliche Perspektiven
Zeige nicht nur das fertige Gericht, sondern auch den Weg dorthin. Ein Blick in den Topf, das Anrichten oder das Anschneiden einer Torte können oft spannender sein als der fertige Teller.
Food-Fotos für Pinterest
Pinterest ist weniger ein soziales Netzwerk als vielmehr eine Suchmaschine für Ideen und Rezepte. Nutzer suchen gezielt nach Inspirationen und klicken auf Bilder, die ihr Problem lösen oder ihre Neugier wecken.
Für Pinterest haben sich folgende Punkte bewährt:
- Hochformatige Bilder
- helle und freundliche Farben
- ein klar erkennbares Hauptmotiv
- wenig Ablenkung im Hintergrund
- aussagekräftige Überschriften im Bild
Besonders erfolgreich sind Bilder, die dem Betrachter sofort zeigen, was ihn erwartet.
Statt eines allgemeinen Food-Fotos funktioniert beispielsweise ein Bild mit der Überschrift:
„Limoncello Tiramisu – einfaches Sommerdessert in 20 Minuten“
oft deutlich besser.
Mein Tipp aus der Praxis
Seit mehreren Jahren gehört Pinterest zu den wichtigsten Besucherquellen meines Blogs. Dabei habe ich festgestellt, dass technisch perfekte Fotos nicht automatisch die meisten Klicks erzeugen.
Viel wichtiger ist, dass das Gericht sofort erkennbar ist, Appetit macht und die Neugier auf das Rezept weckt.
Deshalb fotografiere ich viele Gerichte inzwischen gleich mehrfach:
- für den Blog als klassisches Rezeptfoto
- für Instagram mit mehr Emotion und Details
- für Pinterest im Hochformat mit Platz für eine Überschrift
Der zusätzliche Aufwand ist gering, kann aber deutlich mehr Besucher auf den Blog bringen.
| Plattform | Bildformat | Ziel |
|---|---|---|
| Blog | Querformat | Rezept zeigen |
| Quadrat oder Hochformat | Aufmerksamkeit | |
| Hochformat (2:3) | Klick auf Rezept |
Food-Fotos bearbeiten – meine Lieblings-Apps
Ein gutes Food-Foto entsteht nicht nur beim Fotografieren, sondern auch bei der anschließenden Bildbearbeitung. Dabei geht es nicht darum, ein Gericht künstlich zu verschönern, sondern die Wirkung des Fotos zu optimieren und möglichst realistisch wiederzugeben.
Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Programme ausprobiert. Die meisten meiner Bilder bearbeite ich allerdings mit wenigen, einfach zu bedienenden Werkzeugen.
Die Foto-App auf dem iPhone
Für viele meiner Bilder reicht bereits die integrierte Foto-App von Apple aus. Besonders häufig nutze ich:
- Automatische Bildoptimierung
- Helligkeit und Belichtung anpassen
- Kontrast erhöhen
- Farbsättigung leicht verändern
- Bild zuschneiden
- Bild gerade ausrichten
Oft genügen schon kleine Korrekturen, um ein Foto deutlich ansprechender wirken zu lassen.
Freistellen auf dem iPhone
Seit einigen iPhone-Generationen lassen sich Objekte direkt aus Fotos freistellen. Dazu tippt man das gewünschte Motiv an und hält den Finger kurz gedrückt. Das freigestellte Objekt kann anschließend in andere Apps eingefügt werden.
Diese Funktion nutze ich gelegentlich für Grafiken, Social-Media-Beiträge oder Collagen.
Canva
Canva gehört inzwischen zu meinen Lieblingswerkzeugen. Dort lassen sich Fotos nicht nur bearbeiten, sondern auch mit Texten, Grafiken und Rahmen versehen.
Besonders hilfreich finde ich Canva für:
- Pinterest-Grafiken
- Beitragsbilder
- Collagen
- Social-Media-Posts
- Titelbilder für Blogartikel
Durch die zahlreichen Vorlagen lassen sich schnell ansprechende Designs erstellen.
Lightroom Mobile
Wer etwas tiefer in die Bildbearbeitung einsteigen möchte, sollte sich Adobe Lightroom Mobile ansehen. Die App bietet deutlich mehr Möglichkeiten bei:
- Belichtung
- Farben
- Weißabgleich
- Kontrast
- Schärfe
Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen lassen sich damit erstaunliche Ergebnisse erzielen.
Snapseed
Snapseed von Google ist kostenlos und bietet viele professionelle Funktionen. Besonders die selektiven Anpassungen einzelner Bildbereiche finde ich interessant.
Damit lassen sich beispielsweise dunkle Bereiche gezielt aufhellen, ohne das gesamte Bild zu verändern.
Mein wichtigster Tipp
Versuche nicht, aus einem schlechten Foto nachträglich ein Meisterwerk zu machen. Gute Food-Fotos entstehen vor allem durch gutes Licht, eine saubere Komposition und die richtige Perspektive. Die Bildbearbeitung sollte das Foto unterstützen und nicht retten müssen.
Ich bearbeite meine Bilder deshalb eher zurückhaltend. Mein Ziel ist es, dass das Gericht auf dem Foto genauso appetitlich aussieht wie in Wirklichkeit.
Meine Checkliste für bessere Food-Fotos
Vor jedem Foto frage ich mich:
✅ Ist das Licht gut?
✅ Ist der Hintergrund ruhig?
✅ Gibt es störende Elemente?
✅ Passt die Perspektive?
✅ Macht das Bild Appetit?
✅ Würde ich darauf klicken?
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FAQ Häufig gestellte Fragen zur Food Fotografie
Wie fotografiere ich Essen am besten?
Für appetitliche Food-Fotos solltest Du möglichst natürliches Tageslicht nutzen, einen ruhigen Hintergrund wählen und das Gericht ansprechend anrichten. Oft reicht schon ein Platz am Fenster, um deutlich bessere Bilder zu erhalten.
Welche Perspektive eignet sich für Food-Fotos?
Das hängt vom Gericht ab. Flache Speisen wie Pizza oder Kuchen wirken oft von oben besonders gut. Burger, Torten oder Getränke profitieren dagegen von einer Aufnahme auf Augenhöhe oder leicht von der Seite.
Brauche ich eine teure Kamera für gute Food-Fotos?
Nein. Moderne Smartphones liefern heute eine hervorragende Bildqualität. Wichtiger als die Kamera sind gutes Licht, ein sauberer Bildaufbau und etwas Übung.
Wie fotografiere ich Essen mit dem Smartphone?
Reinige zunächst die Kameralinse. Nutze möglichst Tageslicht und verzichte auf den digitalen Zoom. Fotografiere aus verschiedenen Perspektiven und wähle anschließend die beste Aufnahme aus.
Welches Licht ist für Food-Fotografie am besten?
Weiches Tageslicht von der Seite gilt als ideal. Direkte Sonneneinstrahlung erzeugt häufig harte Schatten und überstrahlte Bereiche. Bei Bedarf helfen Reflektoren oder helle Styroporplatten, Schatten aufzuhellen.
Warum wirken meine Food-Fotos langweilig?
Oft fehlt ein klarer Blickfang. Auch eine ungünstige Perspektive, flaches Licht oder ein unruhiger Hintergrund können dazu führen, dass Bilder trotz korrekter Belichtung wenig Aufmerksamkeit erzeugen.
Welche Hintergründe eignen sich für Food-Fotos?
Beliebt sind Holzoberflächen, Schieferplatten, Tischdecken oder strukturierte Fotohintergründe. Wichtig ist, dass der Hintergrund das Gericht unterstützt und nicht davon ablenkt.
Wie wichtig ist Bildbearbeitung bei Food-Fotos?
Eine dezente Nachbearbeitung gehört heute zum Standard. Helligkeit, Kontrast, Weißabgleich und Bildausschnitt können optimiert werden, ohne dass das Essen unnatürlich wirkt.
Kann ich KI-Bilder für Foodblogs verwenden?
Ja, KI-generierte Bilder können für Illustrationen oder kreative Projekte interessant sein. Für Rezeptfotos empfehlen viele Foodblogger jedoch weiterhin echte Fotos, da sie authentischer wirken und das tatsächliche Ergebnis zeigen.
Wie finde ich meinen eigenen Stil in der Food-Fotografie?
Der eigene Stil entwickelt sich mit der Zeit. Wer regelmäßig fotografiert, erkennt schnell, welche Farben, Perspektiven, Hintergründe und Bildstimmungen besonders gut zu den eigenen Rezepten und zur Zielgruppe passen.
Wie richte ich Essen für Fotos richtig an?
Beim Foodstyling gilt oft: Weniger ist mehr. Überlade den Teller nicht, sondern konzentriere Dich auf das Wesentliche. Frische Kräuter, Gewürze oder einzelne Zutaten können gezielt als Blickfang eingesetzt werden. Achte außerdem auf saubere Tellerränder und vermeide Kleckse oder Spritzer. Besonders hilfreich ist es, das Gericht kurz vor dem Fotografieren anzurichten, damit es frisch und appetitlich aussieht.
Welche Apps eignen sich zur Bearbeitung von Food-Fotos?
Viele Verbesserungen lassen sich bereits mit den integrierten Bearbeitungsfunktionen von iPhone oder Android-Smartphones erreichen. Darüber hinaus nutze ich gerne Canva, um Bilder zuzuschneiden, zu beschriften oder Grafiken für Pinterest und Social Media zu erstellen. Beliebte Alternativen sind Adobe Lightroom Mobile, Snapseed oder VSCO. Wichtig ist, die Bearbeitung dezent einzusetzen, damit Farben und Texturen natürlich wirken.
Wie mache ich Food-Fotos für Instagram und Pinterest?
Instagram und Pinterest funktionieren unterschiedlich. Bei Instagram stehen starke Einzelbilder und Emotionen im Vordergrund. Das Hauptmotiv sollte sofort ins Auge fallen und möglichst formatfüllend dargestellt werden. Pinterest-Nutzer suchen dagegen oft gezielt nach Rezepten oder Anleitungen. Hier funktionieren hochformatige Bilder mit klar erkennbaren Gerichten und gut lesbaren Text-Overlays besonders gut. Für beide Plattformen gilt: Helle Bilder, appetitliche Farben und ein klarer Bildaufbau erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf Dein Rezept klicken
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Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de
Gutes Gelingen beim Kochlöffel Schwingen!
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