Düxer Bock

Düxer Bock – ein Bockbier aus Köln

Düxer Bock – wenn Unmögliches möglich wird. Durch Zufall wurde ich auf dieses köstliche Bier aufmerksam. Mein Schwiegervater hatte es geschenkt bekommen. Da er kein Bier mag, dachte er sich, dass ich mich freuen würde. Und wie!

Wie ein Bockbier nach Köln findet bzw. wie ein in Köln gebrautes Bockbier auf den Weg gebracht wurde, liest Du am besten auf den Seiten des Herstellers selber nach.

Was ist ein Bockbier?

Bei Bockbier denken heute viele an Bayern. Dabei stammt das Bockbier aus Niedersachsen. Genauer gesagt in Einbeck wurde urkundlich erwähnt schon 1378 Bockbier gebraut. Seit 1240 hatte die Hansestadt die Stadtrechte erhalten, was mit dem Braurecht für die Bürger verbunden war. Vermutlich wurde dort das Starkbier schon vor 1378 gebraut.

Ein Bockbier hat einen höheren Stammwürzegehalt, was zu einem höherem Alkoholanteil im Endprodukt führt. Das Bier ist meist kastanienbraun bis dunkel, hat weniger Kohlensäure und weniger, dafür stärkeren Hopfen.

Den Namen trägt es immer noch aus seinem Ursprung. Aus dem „Einbecker Bier“ wurde in Bayern ein „einböckisch Bier“ woraus sich bald der Name Bockbier abgeleitet haben soll.

Düxer Bock

Doch zurück zum Bockbier aus Köln. Es schmeckt herrlich frisch, etwas herb, was typisch für Bockbiere ist, und liegt mit 6,9% Alkoholgehalt zwischen Kölsch (4,9%) und traditionellem Bockbier (7,5%).

Grundlage des Geschmacks ist ein moderne Hopfen aus der Hallertau. Callista, so sein Name, bringt die frischen Noten mit in den Düxer Bock. Wer genau hinschmeckt entdeckt Zitrusaromen und einen feinen Hauch von Maracuja.

Optisch ist das Bier etwas dunkler als Kölsch und hat eine klare bernsteinartige Farbe.

Als bekennender Fassbierbevorzuger würde mich interessieren, wie das Bier aus dem Fass schmecken würde.

Der Düxer Bock passt zu gegrilltem Fleisch oder Hähnchen sowie kräftigem Fisch. Auch Eintöpfe oder Geschmortes kann ich mir gut dazu vorstellen. Zum Spargel oder Scampi würde ich eher Weißwein bevorzugen. Aber auch die typische Kölsche Küche oder Kölsche Tapas sind ein geschmackvoller Rahmen zum untergärigen Bier.

„Das Flüssige bricht das Fasten nicht!“

So ähnlich lautete das Fazit im 17. Jahrhundert. Mönche aus einem Kloster in Deutschland sollen ein Bier gebraut haben und es über die Alpen nach Rom gekarrt haben, um vom Papst die Zustimmung zu erhalten, dass sie es in der Fastenzeit trinken dürfen. Auf dem weiten und langen Weg dorthin, muss wohl das Bier schlecht geworden sein oder es hat dem Papst, der eher Wein gewöhnt war, nicht geschmeckt. Der nicht näher zitierte Papst erteilte seine Erlaubnis, woraufhin in der Fastenzeit viel Starkbier gebraut und auch konsumiert wurde.

Andere schließen in der Fastenzeit die Fensterläden, damit der liebe Gott sie nicht beim Trinken sieht. Auch die Maultaschen, die im Schwabenländle „Herrgott’s Bescheißerle“ heißen, haben in dieser Tradition ihren Ursprung. Einfach das Fleisch in Teig packen und schon kann man es sündenfrei zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag genießen, so der Volksglaube.

Wo wird der Düxer Bock gebraut?

„Auf Rome“ eine Brauerei, die urkundlich 1468 das erste Mal erwähnt wurde, deren Geschichte sich jedoch bis 1180 zurückverfolgen lässt. Ein Stadttor mit Häuschen, dass ungefähr an der Stelle des heutigen IHK Vorplatz gelegen haben dürfte. Bis 1872 wurde hier Bier gebraut, bis die Stadt das Haus erwarb und abreißen lies, damit sich Köln vergrößern konnte.

Die ganze Geschichte kannst Du aufrome.de entdecken.

Was macht Düxer Bock so besonders?

Nun, ein Blog kann Informationen liefern, Interesse wecken und Ideen geben. Den Geschmack musst Du selber entdecken.

Ich geh jetzt mal in den Keller. Bis später…….

 

Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de

Gutes Gelingen beim Bierglas Schwingen!

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Lecker Wirtz schwarz weiß

 

 

 

Düxer Bock ist ein in Köln gebrautes, sehr leckeres Bockbier.

 

 

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